Wie werde ich im Beruf & im Privaten selbstbewusster?

Habe ich wirklich ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein?

Ich hatte in meiner Schulzeit Probleme mit meinem Selbstbewusstsein. Ich konnte nicht auf fremde Menschen zu gehen und vor Gruppen sprechen. Ich habe immer lieber den ruhigen und stillen Part eingenommen. Das hat mich schon sehr früh geärgert. Dafür konnte ich in technischen Bereichen trumpfen. Man könnte Nerd sagen. Ich habe an einigen Stellschrauben gedreht und einige davon sind in den unten aufgeführten 10 Tipps enthalten.

Warum sind wir nicht generell selbstbewusst?

Es ist einfacher fremd bestimmt zu sein. Andere für sich denken und entscheiden zu lassen ist sehr energiesparend und einfach. Du entgehst jegliche Diskussion und brauchst dich auch nicht vor Ablehnung oder Versagen zu fürchten. Es ist jemand anderes Schuld. Du bist so immer sehr beliebt da du andern auch alles gibst und zusagst. Nur gefällst du dir selbst nicht. Von deinem Selbstbewusstsein ganz zu schweigen.

Du brauchst dir nicht über deine Vision im Leben Gedanken zu machen.

Gerade in führenden und leitenden Positionen ist Selbstsicherheit und Durchsetzungsvermögen enorm wichtig. Nur so wirst du langfristig erfolgreich sein. Der erste Schritt zur Führungskraft ist mit einem breiten Fachwissen in vielen Firmen möglich. Wenn der Rest dann nicht stimmt, wirst du es sehr schwer haben, den Status quo zu erhalten. Du fragst dich warum?

Warum ist Selbstbewusstsein eine feine Sache?

Gerade in technisch dominierenden Bereichen gibt es viele Mitmenschen die zwar fachlich absolut auf der Höhe sind, doch nicht das entsprechende Selbstvertrauen haben. Indem du einen selbstsicheren Auftritt hast, wirkst du im gesamten viel positiver auf deine Umwelt.

Das heißt du hast genug Selbstvertrauen, weil du dir deiner Stärken bewusst bist und diese auch lebst. Du akzeptierst auch deine Schwächen und weißt mit ihnen umzugehen. Somit wird deine Außenwirkung entsprechend besser und als Führungskraft ist es enorm wichtig, eine selbstsichere Person zu sein. Du erlaubst dir Fehler zu machen, akzeptierst diese und lernst daraus. Du äußerst deine Meinung und fürchtest dich nicht auf den Widerstand oder Kritik von anderen. Auch Komplimente nimmst du gerne an, gehst aber auch professionell mit Kritik um. Mit Selbstbewusstsein bist du kontaktfreudiger und gehst auf andere Menschen zu.

Stell dir vor, du äußerst deine Wünsche und Ideen und fragst nicht nach Erlaubnis. Demnach stellst du auch Forderungen und kannst NEIN! Sagen – wäre es nicht toll selbstsicher zu sein?

Würdest du zu einem Chef gehen, der sehr unsicher und introvertiert ist? Glaubst du kannst als unsicherer Chef dein Team schützen und entwickeln?

Das Gute ist – du kannst alles lernen und wenn du dir deiner Schwäche bewusst bist. Du kannst an deinem Selbstbewusstsein arbeiten und es entwickeln.

Aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte der die Wichtigkeit von vorhanden Selbstbewusstsein unterstreichen sind die Eigenbestimmtheit und die eigene Sicht auf sich selbst. Das ist für die eigene Reflexion und die Beantwortung der Frage  „Habe ich ein Problem mit mir?“ extrem wichtig. Wenn die Antwort Ja ist und ich gefestigt bin kann ich an dem Problem arbeiten. Die eigene Sicht auf sich selbst ist die Ehrlichste und der beste Feedback Kanal.

Kann ich lernen selbstbewusster zu sein?

Die kurze Antwort ist – klar! Leider ist es ein langer und anstrengender Weg sein Selbstbewusstsein zu erhöhen. Ich habe lange gebraucht und musste auf dem Weg sehr oft meine Komfortzone verlassen. Dadurch konnte ich positive Erfahrungen abspeichern und alte und schlechte Erfahrungen „überschreiben“ oder nicht weiter bestätigen. So habe ich unterbewusst ein immer besseres Vertrauen in mich aufgebaut, was dein Selbstbewusstsein ist.

Was kann ich tun um mehr Vertrauen in mich zu bekommen?

Der Weg ist kein leichter – doch die Mühen lohnen sich. Sehe dir die folgenden 10 Tipps an und versuche sie weitestgehend in dein Leben zu integrieren. Schritt für Schritt. Meine Empfehlung ist es, sich pro Woche nur auf einen Tipp zu konzentrieren. Diese Woche so lange wiederholen, bis es sitzt. Bringe deine eigene Note mit ein und trainiere dir den Tipp als neue Gewohnheit auf dem Weg zu neuem Selbstbewusstsein an.

Tipp 1 – Handeln

Erlaube dir zu Handeln– Frage nicht immer nach Erlaubnis was zu tun. Wenn es deiner eigenen Werte entspricht – mach es. Dazu solltest du deine Werte kennen! Deshalb, warte nicht bis andere dir sagen, was du zu tun hast.

Tipp 2 – Eigenverantwortung

Übernehme Verantwortung für dein Handeln – Treffe Entscheidungen die deiner persönlichen Werte entsprechen. Deine Werte sind die Leitplanke deiner Entscheidungen. Daher stehe für diese ein und stell dich aufkommenden Konflikten.

Tipp 3 – Körperhaltung

Achte auf deine Körperhaltung – aus diesem Grund gehe aufrecht und blicke nach vorne. Vermeide ein gesenktes Haupt. Blicke deinem Gegenüber bei Gesprächen in die Augen. Wenn es dir schwerfällt, übe es. Blicke in ein Auge und wechsle, aber nicht zu schnell! Nimm den Platz im Raum ein, den du benötigst. Mach dich nicht klein. (Lese weitere Tipps in meinem Artikel über Körpersprache & Rhetorik).

Tipp 4 – Deine Schwächen

Akzeptiere deine Schwächen – Somit kenne deine Schwächen und akzeptiere sie. Arbeite an Ihnen, jedoch nicht mit der Energie wie du an deinen Stärken arbeitest. Nutze die Möglichkeiten aus deinen Schwächen zu lernen (verteufle sie nicht als Fehler!). Halte aber deinen Fokus auf deine Stärken.

Tipp 5 – Deine Stärken

Arbeite an deinen Stärken – logischerweise analog zu den Schwächen. Mit dem Unterschied, dass du hier steckst du deine Energie hinein steckst. Mach dir bewusst was du gut kannst und setze es ein. Reflektiere was du gut kannst. Lass dir dabei von anderen helfen. Ein gutes Buch hierzu ist: „Der Stärken Code„.

Tipp 6 – Positives Denken

Positives Denken – Folglich ist extrem wichtig wie du über dich denkst. Somit denke primär in Chancen nicht in Problemen. Mach dir kleine Post-It’s und erinnere dich an das positive Denken. Denke bitte nicht in Problemen. Sehe es als Herausforderung und Chancen. Wenn eine Türe zu geht, geht anderswo im Leben eine andere Türe auf. Positives Denken ist einer der Hebel für mehr Selbstbewusstsein.

Tipp 7 – Lächeln

Gehe lächelnd durchs Leben – Egal wie du dich fühlst. Demnach gewöhne dir ein Grundlächeln an. Das ist enorm wichtig, da dein Geist deinem Körper folgt. Mache folgende Übung und stelle dich 1 Minute vor einem Spiegel und lächle dich an. Wie fühlst du dich danach? Du wirkst positiv auf andere, wenn du lächelnd. Du signalisiert: „Ich fürchte mich nicht“. (Lese weitere Tipps in meinem Artikel über Körpersprache & Rhetorik).

Tipp 8 – Lese Bücher

Lese Bücher – lese und bilde dich weiter. Dementsprechend wird das dein Selbstbewusstsein erhöhen. Auch wenn du dich für ein Nischengebiet interessierst. Lese dich ein. Das trainiert dein Gehirn und macht dich sicherer. Es unterstützt dich in deinen Stärken. Ich selbst versuche ein Buch pro Monat zu lesen.

Tipp 9 – Treibe Sport

Treibe Sport – Auch wenn du nicht sportlich bist. Gewöhne dir an,  Sport in dein Leben zu integrieren. Finde einen Sport, der zu dir passt. Idealerweise ist es draußen und du kannst es mit anderen machen. Sport gibt dir Energie und während der Bewegung verinnerlicht du gelerntes. Die Energie strahlst du wieder aus. Eventuell entdeckst du eine neue Stärke beim Sport. Beim Sport nimmst du dir Zeit für deinen Körper und beschäftigst dich mit ihm.

Tipp 10 – Spaß am Leben

Habe Spaß am Leben – Aus diesem Grund begreife dein Leben als riesen Chance was Großes zu schaffen und behandle dein Leben und dich mit Respekt. Liebe dein Leben! Genieße bewusst schöne Momente und nimm dich bitte nicht zu ernst. Lache über dich selbst und lass auch andere über dich lachen.

Du kannst dir gerne die kleine Infografik mit den 10 Tipps runterladen und ausdrucken. Hänge sie gut sichtbar in deiner Wohnung auf. So hast du immer einen guten Trigger um dich selbst zu überprüfen.

10 Tipps zum mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
Die 10 Tipps für dein Selbstbewusstsein

Conclusio

Es ist nicht einfach die 10 Tipps einfach so umzusetzen. Es hängt alles zusammen. Du solltest dir auch deiner Werte und deinem „großen Plan“ im Leben klar sein. Im Grunde genommen musst du dich selbst akzeptieren und an deinen Defiziten arbeiten. – Willkommen in der Persönlichkeitsentwicklung. Das war übrigens auch der Hebel, der mir es ermöglicht hat selbstsicherer und Durchsetzungsstark aufzutreten.

Wenn du zusätzlich auf die 10 Tugenden achtest, die du als Projektleiter oder Führungskraft berücksichtigen solltest – kann ja fast nichts schiefgehen.

Egal wie du es angehst, ob du die 10 Tipps implementierst, oder dir deinen eigenen Plan zu Recht legst. Viel Erfolg – Es ist ein langer doch sehr lohnender Weg!

Ideenverwirklicher – „Mindset“

Dieser Artikel bildet eine Sammlung an Beiträgen von ideenverwirklicher.net, die das Thema Mindset und Überzeugungen für einen Ideenverwirklicher behandeln.

Das Mindset soll es Dir als Ingenieur, im Projektalltag oder in der Projektverantwortung helfen, deine kostbare Zeit so effizient wie möglich zu nutzen. So ist deine persönliche Work Life Balance zu realisieren und du bist entspannt & erfolgreich. So bleibt dir Zeit, für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Meine Freunde & Kollegen erzählen mir immer wieder, dass sie nur im „Feuerwehrmodus“ sind und nicht planen. Sie löschen nur den jeweiligen Feuerherd und gehen nicht geplant an die Sache. Wenn du diese Situation kennst, überdenke dein Mindset als Projektmanager. Sind alle Aufgaben / Fragen wirklich plötzlich aufgetaucht, oder waren sie schon lange auf dem Radar? Warum fragen viele Kollegen, liegt es an der Kommunikation oder Informationsverbreitung.

Überzeugungen sind deine Basics als Projektmanager oder Führungskraft

Als Projektmanager und Ingenieur wirst du höchst wahrscheinlich in die Situation kommen, Stress in dir aufkommen lassen. Meist kannst Du nichts dazu, denkst Du. Lese hier Tipps und Routinen, die Dir helfen ein gelungen Stressmanagement zu führen –  Stressmanagement mit NLP Werkzeugen.

Routinen die dich als Führungskraft oder Projektmanager effizienter machen

Eine wichtige Erfahrung, die ich gemacht habe, ist die Anwendung von Routinen und Programmen, die es mir erlauben effizienter zu arbeiten. Das hilft nicht nur im beruflichen Kontext, sondern auch im privaten.

Mein Tag startet mit einer festen Routine, die mir hilft, optimal in den neuen Tag zu starten. Wenn du meine Routine zum Start in den Tag kennenlernen möchtest, lese den Artikel hier – Routinen im Projektalltag.

Aber nicht nur die Routinen können helfen. Ein weiteres wirksames Werkzeug ist dein Fokus. Sei fokussiert wie ein Laserstrahl und bearbeite Aufgaben dadurch sehr effizient und schnell. Lerne wir du deine Aufmerksamkeit fokussieren kannst in diesem Artikel – Wie lernt man fokussiert zu arbeiten?

Wenn du das Gefühl hast, dich vor Aufgaben (ToDo’s) nicht mehr retten zu können, solltest du an deiner Priorisierung arbeiten. Lese hierzu den folgenden spannenden Artikel zum Thema – Mit Priorisierung Ziele erreichen.

Werkzeuge für dein Mindest als Projektmanager oder Führungskraft

Wenn dir das Neurolinguistische Programmieren (NLP) geläufig ist, findest du hier 3 Routinen, die ich als äußerst Wertvoll im täglichen Projekt erachte. Wenn deine Energie sinkt und du dich am Energetischen Tiefpunkt fühlst, versuche (vorab) das Format Circle of Excelence. In dem Artikel Circle of Excellence – der Engeriedrink im Büro, beschreibe ich, wie ich das Format im Büro nutze.

In der Kommunikation mit diversen Stakeholdern können kleine Worte viel bewirken. Daher habe ich mir Magic Words für Projektleiter genauer angeschaut. Lese hierzu Magic Words für Projektleiter.

Als Projektmanager bist du stehts ein Vorbild für dein Team. Achte auf deinen persönlichen State und kontrolliere ihn, wenn er nicht zielführend ist. Lese in dem Artikel Wie ich mich und mein Umfeld beeinflusse – State Management mehr dazu.

Ich hoffe diese Sammlung hilft dir, auch ein Ideenverwirklicher zu werden und deine Projekte mit Leidenschaft zum Erfolg bringst.

Der erfolgreiche Projektleiter

Du beschäftigst dich bestimmt schon einige Zeit bewusst oder unbewusst mit Projektmanagement. Dadurch fühlst du dich doch sicherlich auch erschlagen von der Fülle an Prozessen und Leitlinien. Alle sollten dazu dienen dein Projekt erfolgreich zu machen. Doch was benötigt ein Projektleiter um erfolgreich zu sein? Neben den ganzen „Hard-Facts“ und Prozessen gibt es meiner Meinung nach 10 Gebiete (oder Tugenden) im Projektmanagement, die deine besondere Aufmerksamkeit erfordern. Genau mit diesen 10 Projektmanagement Tugenden im Hinterkopf habe ich in der Vergangenheit Projekte erfolgreich abschließen können. Teilweise sind es Fähigkeiten oder Skills, die ich für den Projekterfolg als zwingend notwendig sehe. Daher werde ich dir diese in den nächsten Zeilen erläutern.

10 Erfolgs-Tugenden

Um so länger du dich mit dem Projektmanagement beschäftigst, desto mehr Gebiete wirst du als wichtig erachten. Mindestens genau so viele Gebiete sind für den erfolgreichen Projektleiter wichtig. Nichts desto Trotz denke ich, dass du diese 10 Gebiete im Hinterkopf behalten solltest. Diese helfen dir auch im Alltag.

Die Fähigkeiten erfolgreicher Projektleiter - Die Tugenden zum Projekterfolg
Die Fähigkeiten erfolgreicher Projektleiter

In folgenden Artikel möchte ich dir diese 10 Projektmanagement Tugenden kurz erläutern. Mein Ziel ist es dir zu helfen, deine Projekte zum Erfolg zu führen. Wenn du diese Fähigkeiten täglich im Projektalltag einsetzt, hast du sehr gute Chancen ein erfolgreicher Projektleiter zu sein.

1. Kommuniziere mit allen Stakeholder

Du musst mit allen Projekt Stakeholder permanent kommunizieren. Das muss von der Projekt-Initiierung, bis zum Projekt-Abschluss erfolgen. Ich weiß, das ist anstrengend, jedoch ist dein Job zu 80% Kommunikation. Vergesse nicht zum Erfolg oder Misserfolg maßgeblich betroffenen Personen beim KickOff Meeting oder in der regelmäßigen Projekt Status Kommunikation.

Bei großen Projekten solltest du einen Kommunikationsplan anhand des Stakeholder Register erstellen und gleich festlegen, wie Du mit den jeweiligen Stakeholdern kommuniziert (z.B. persönlich, telefonisch, per mail, über Meetings…).

Kommunikation der notwendigen Information der Schlüssel zum Erfolg.

2. Manage Risiken

Risiken gehören zum Projekt und wenn du deine Risiken entsprechend berücksichtigst, kannst du die meisten Risiken mittigeren. Hier ist die Zeit der Faktor. Ein sehr früh entdecktes Risiko kann und muss in der Projektplanung berücksichtigt werden. Mit Opportunitäten ist es genau gleich! Definiere ein Team, das aktiv die vom Team entdeckten Risiken einsammelt und verfolgt. Zusammen mit dem Management Team musst du diese dann kategorisieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Du als erfolgreicher Projektleiter hast es in der Hand, Risiken vorausschauend zu managen.

3. Halte ein KickOff Meeting

Du willst, dass dein Projekt erfolgreich wird? Dann halte ein KickOff Meeting mit allen Stakeholdern (siehe Punkt 1.). Die Organisation (Mitarbeiter) soll wissen, dass das Projekt gestartet ist. Zeichne die Vision, den Grund für das Projekt und das gewünschte Endergebnis nieder. Warum wird das Projekt initiiert? Warum ist genau dieses Team ausgewählt? Gib allen die Chance zu sehen, dass sie Teil des Projektes sind. Als Inspiration kannst du KeyNotes von CEOs und Sprechern auf youtube.com oder TED ansehen. Du als erfolgreicher Projektleiter bist für die Motivation deines Teams verantwortlich.

4. Klar definierte Arbeitspakete

Was hilft und ein motiviertes Team, wenn sie nicht wissen, was das Ergebnis sein soll? Beschreibe schriftlich, am besten zusammen mit den Personen, die die Arbeit ausführen werden. Beschreibe das Arbeitspaket und das Ergebnis klar und deutlich. Definiere wann das Arbeitspaket erfüllt ist (Exit Criteria). Deine Aufgabe als erfolgreicher Projektleiter ist zu verstehen und wissen, was dein Team zu tun hat.

5. Planedem Projekt voraus

Als Projektmanager musst du gedanklich immer mehrere Schritte voraus sein. Es ist wie im Schach. Nutze dein Nummer 1 Hilfsmittel, deine Projektpläne und Gantt Charts. Weitere Werkzeuge können dir ebenfalls helfen (Register, Wikis, Status Boards, Kanban Boards und weitere Werkzeuge.) Nutze diese Werkzeuge um ein erfolgreicher Projektleiter zu sein und halte deine Pläne stets aktuell. Du kannst keinen Ozeandampfer steuern, wenn du auf Sicht fährst.

6. Dokumentiere alles

Achte darauf, dass alle Entscheidungen, Absprachen und Probleme gesammelt werden und je nach Projekt allen, oder einem Teil zugänglich gemacht werden. Daher trainiere dein Team, das einzusehen und auch selbstständig ihre Dokumentation abzulegen. Information und Kommunikation sind der Schlüssel. Hier eignen sich Werkzeuge wie interne Wiki’s oder auch eine klar definierte Ordnerstruktur in einem geteilten Verzeichnis. Je nach Projekt/Team Größe gibt es entsprechende Lösungen. Als erfolgreicher Projektleiter teilst du möglichst alle Information.

7. Reflektieredas Projekt

Wenn du in einem größeren Projekt bist, ist eine regelmäßige Reflektion mit dem Management Team absolut empfehlenswert. In kleinen Projekten kannst du das auch für dich selbst. Hierbei solltest du über die vergangene Zeit nachdenken und Dinge die gut gelaufen sind und Dinge die du und Dein Team besser machen können, analysieren. Schreibe dazu „Lessons-Learned“ und ziehe auch Konsequenzen daraus. Spreche im Team offen darüber, was gut und was nicht gut lief. Konzentriere dich nur auf wenige Dinge auf einmal. Das ist einer der Elemente, weshalb aus dir schrittweise ein besserer und erfolgreicherer Projektleiter wird.

8. Änderungen im Arbeitsumfang

Wie schnell wird der Umfang eines Arbeitspakets verändert. Meist kommt noch ein „Feature“ hinzu, oder es muss schneller fertig werden. Dies alles hat Einfluss auf das Budget. Entscheide im Management Team darüber, ob die Änderung aufgenommen wird. (In der Regel gibt es ein Prozess hierzu (Change Control Board)) Notierte die Entscheidung und die Änderungen zentral und passe deine Pläne entsprechend an. Auch hier gibt es viele nützliche Werkzeuge, die dir hier helfen. Als erfolgreicher Projektleiter bist du dir den Auswirkungen von Aufwandsänderungen stets bewußt (Zeit, Funktionen, Budget).

9. Umgang mit Änderungen

Wenn die Änderung vom Change Control Board akzeptiert wird ist es wichtig diese auch dem Team entsprechend zu Kommunizieren. Ebenso bedeute diese Änderung eine Veränderung der Ausgangs Projekt Kalkulation (Project Baseline). Diese muss dokumentiert angepasst werden. Ansonsten werden jegliche Earned Value Analysen (EAV) unnötig negativ. Daher musst du als erfolgreicher Projektleiter du Einflüsse auf die Metriken verstehen und einschätzen können.

10. Richtigdas Projekt abschließen

Eine gemeinsame Rekapitulation des Projektes nach dessen Abschluss (Erfolgreich oder nicht!) ist essentiell und darf nicht fehlen. Das Team hat während des Projektes viel gelernt. Es wäre sehr schade, wenn nicht alle davon profitieren könnten. Daher auch hier wieder, Dokumentiere und Informiere alle darüber. Im besten Fall gibt es Änderungen im Organisationsprozess, um Projekte in Zukunft effizienter zu machen. Als erfolgreicher Projektleiter möchtest du auch am Ende eines Projektes mit deinem Team den Erfolg feiern. Daher gehört ein Team Event zum Projekt Abschluss ebenso dazu.

Conclusio

Natürlich sind die Prozesse die z.B. im PMI® definiert sind die Grundlagen und dürfen nicht fehlen. Jedoch denke ich, dass es wichtig ist gewisse Gebiete mehr zu fokussieren als andere. Mit diesen 10 Projektmanagement Tugenden, oder Skills möchte ich Dich zum Nachdenken anregen. Sie sollen dir helfen ein erfolgreicher Projektleiter zu sein. Berücksichtigt du diese auch? Oder hast du andere Gebiete, die du als wichtig erachtest?

Zu dem Thema habe ich bereits vor einiger Zeit einen Beitrag geschrieben. Es ging hier ebenfalls um wichtige Eigenschaften, welche einen Projektmanager Effektiv machen. Lies gerne hier weiter….

Lass es mich wissen und schreib mir deine Gedanken in die Kommentare. Was ist für einen erfolgreichen Projektleiter deiner Meinung nach wichtig?

In diesem Sinne wünsche ich euch Projekte, die Ihr mit Leidenschaft zum Erfolg führt.

Was benötigt ein effektiver Projektmanager in der Industrie?

Seit langer Zeit beschäftigt mich die Frage, was macht einen effektiven Projektmanager aus? Welche Eigenschaften und besonders welche Fähigkeiten benötigt dieser? Diese Fragestellung diskutiere ich parallel mit meinem Mentor seit einiger Zeit. Daher habe ich mir schon einige Gedanken hierzu gemacht. Im Grunde kann ich sagen, dass ein effektiver Projektmanager die Prinzipien der Kommunikation und Teamdynamik kennen sollte.

Hinzu sind weitere Fähigkeiten und Fertigkeiten von Nöten, die ich in diesem Artikel gerne ansprechen möchte.

  1. Anforderungen – Ziele und Erwartungen müssen vorgeben sein. Diese sollten auch für alle verfügbar und nachlesbar sein. Ich halte es so, dass ich gerne die Ziele (MiRs – Most Important Requirements) der Kunden und auch der Firma in einem Wiki-ähnlichen System festhalte. So kann jeder aus dem Team die Ziele jederzeit nachlesen.
  2. Kommunikation – knackige und klare Kommunikation, wenn es darauf ankommt. Gerade in Besprechungen und Diskussionen, ist es wichtig schnell auf den sprichwörtlichen Punkt zu kommen.  Du kennst bestimmt viele Besprechungen, die als „Plattformen“ für Selbstdarstellungen von einzelnen verwendet wird. Ebenso muss die Kommunikation offen sein. Du musst darauf achten alle (nicht vertraulichen) Informationen dem Team zur Verfügung zu stellen. Zurückhalten von Informationen bewirkt genau das Gegenteil.
  3. Besprechungen – diese sind ein wichtiges Instrument im Arbeitsalltag. Daher musst du sie effektiv gestalten und halten. Der Moderator (nicht immer der Projektmanager), welcher in der Regel zum Meeting einberuft, muss dafür sorgen, dass alle Teilnehmer vorab (mind. 1 Tag) alle notwenigen Informationen und eine kurze Agenda oder Beschreibung der Besprechung bekommen. Ebenso musst du die Auswahl der Teilnehmer auf die notwendigsten beschränken. Sonst findest du dich sehr schnell in einer allgemeinen „Plauderrunde“ wieder. Während des Meetings musst du darauf achten, dass jemand im Team die MoMs (Minutes of Meetings), also das Protokoll mit den Aktionen (Actions) und Entscheidungen aufschreibt. Ich werde zum Thema Meetings einen eigenen Artikel schreiben, da hier viel zu beachten ist.
  4. Übersicht – ein effektiver Projektmanager muss nicht jedes kleinste technische Detail kennen, jedoch den Gesamtüberblick über die Funktionen muss er kennen, da er als Hauptansprechpartner dem Kunden gegenübersteht. Daher muss ein effektiver Projektmanager immer wissen, was läuft gerade im Projekt (Entwicklung, Funktionsgruppe), was sind gerade die Schwierigkeiten, wo stehen wir vom Zeitplan und vom Kostenrahmen. (Vergl. mit dem Dreieck Funktion – Kosten – Zeit). Hierzu muss er das Controlling (z.B. Earned Value Analyse) verstehen. Nur so weiß er wieviel Arbeit, in welcher Zeit und mit wieviel Budget noch zu tun ist.
  5. Verantwortlichkeit und Entschlusskraft leben – er muss zu seinen Aussagen stehen. Sei es bezüglich Terminen oder Funktionen. Ein effektiver Projektmanager hat die Übersicht und kann daher Verantwortung zu den Aussagen übernehmen. Ebenso kann er dadurch auch Entschlüsse treffen. Diese muss er nicht alleine entscheiden, dazu muss das Team einbezogen werden.
  6. Teamplayer – Ein effektiver Projektmanager ist ein Teamplayer. Er ist der Quarterback und er kann nicht ohne sein Team. Wichtige Entscheidungen musst du im Team treffen werden, um auch den Rückhalt im Team zu haben. Alleingänge zahlen sich hier nicht aus, auch wenn sie „einfacher“ in der Entscheidungsfindung sind.
  7. Motivator – Er kann seine Mitarbeiter gezielt motivieren und setzt sie entsprechend ihrer Fähigkeiten und Vorlieben im Projekt ein. Du solltest auch ein schwer zu motivierendes Team Mitglied gezielt ansprechen. Finde heraus was die unüberwindbaren Barirreren sind und schrecke auch zum Wohle des Teams von drastischen Mitteln nicht zurück.
  8. Leidenschaft – Er muss die Projekte lieben. Ein effektiver Projektmanager muss sich mit dem Produkt, welches in diesem Projekt entsteht identifizieren und darauf stolz sein. Dem effektiven Projektmanager muss persönlich am Erfolg was liegen. Diese Einstellung machen Rückschläge sehr schmerzhaft, doch dafür auch sehr lehrreich.

Zu dem Thema habe ich einen weiteren Artikel geschrieben, der nicht minder interessant ist. Lies gerne die-10-projektmanagement-tugenden.

Habt Ihr noch Punkte die Fehlen, oder die Ihr so nicht sieht? Nutzt bitte die Kommentare um darüber zu diskutieren.

Ich wünsche Euch weiterhin gute, spannenden Projekte, die Ihr mit Leidenschaft zum Erfolg führt.

Wie mein State mich und mein Umfeld beeinflusst

Wer kennt diese Situationen nicht im Büro. Die eigene Motivation ist meilenweit von einem Höhepunkt entfernt und das Projekt fordert sofortiges Handeln, um auf dem Weg zu bleiben. Ich selbst weiß, ich bin in einem negativen Zustand (State) und möchte es gerne ändern. Hier kommt das State Management ins Spiel. Der erste Schritt ist sich das erst einmal klar zumachen.

Was ist ein State eigentlich?

Im NLP definiert der State deinen aktuellen Zustand. Dies beinhaltet deinen physischen und psychischen Zustand. Im NLP lernen wir, dass beides ein zusammenhängendes System bildet. Dieses System ist in direkter Verbindung. Das heißt, ich kann mit meiner physischen Verfassung meine Psyche beeinflussen und umgekehrt. Ein gutes Beispiel hierfür ist, wenn ich mich mit beide Beine fest auf dem Boden, schulterbreit und aufrecht hinstelle, dabei den Kopf gerade und den Blick nach vorne richte. Mit jedem tiefen Atemzug (Bauchatmung) spüre ich die Energie fließen. Nach wenigen Atemzüge sollte sich ebenfalls die psychische Verfassung aufhellen. Gute Beispiele hierzu liefert der Körpersprachen Spezialist Samy Molcho in seinen Werken.

Mein State wirkt wie ein gerichteter Filter

Der State wirkt wie ein Filter und schränkt unsere Wahlmöglichkeit ein. Wenn wir uns matt und niedergeschlagen fühlen, können wir nicht ganz bei der Sache sein und bekommen zum Beispiel bei Besprechungen nur wenig mit. Da Auswahlmöglichkeit immer bevorzugt sein sollte, können wir den State aktiv verändern. Wir alle wissen, wie wir unseren ganz persönlichen States verändern können. Bei mir hilft Musik, Bewegung und frische Luft. Dadurch hellt sich mein State auf und ich fühle mich wieder Energiegeladen. Andere Menschen haben andere Booster für ihren State. In der Arbeit kann hier eine Kurzmediation oder eine Mini Sporteinheit sein. Auch eine Tasse Kaffee oder Tee ganz bewusst genossen kann hier helfen den eigenen State zu verändern. Es ist empfehlenswert, über einige Wochen ein Zustandstagebuch zu führen. So erkennt man sehr schnell die Hebel, wie sein eigener State positiv oder auch negativ beeinflusst wird. Auch gezielte Herbeiführung von States kann erlernt werden, indem die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden (Körperhaltung, Trigger, Gerüche, Musik,…).

Wie beeinflusst mein State mich und mein Umfeld?

Durch das aktive State Management bin ich in der Lage, die benötigten Fähigkeiten für die aktuelle Situation bei mir selbst zu beeinflussen. Dadurch kann ich mich in Ruhephasen, zum Beispiel in den Pausen gezielt erholen und in den Arbeitsphasen in einem energiereichen State sein. Meine Wahrnehmung ist fokussiert und ich bin aufnahmebereit. Unsere Filter können hierbei sehr hilfreich sei – Filter beeinflussen unsere Wahrnehmung. Das beeinflusst ebenso das persönliche Umfeld. Gerade als Projektmanager hat man eine Vorbildfunktion für das Team. Mit einem fokussierten State kann ich so auch mein Team motivieren. Ich selbst sollte als PM auch Coach sein und meinem Team helfen, den fokussierten State gezielt zu erreichen. Hierzu bietet NLP im Gruppencoaching viele hilfreiche Formate und Übungen. Als Projektmanager oder Vorbild sollte man sich als Ziel setzen, eine entsprechende Projekt-Kultur zu etablieren und vorzuleben. Je nach Rapport zum Team, wird diese auch gelebt.

Zusammenfassung

Mir persönlich hilft besonders die Überzeugung, dass ich immer die Wahl habe, in welchen State ich sein möchte. Manchmal ist auch sehr schön sich trotzdem intuitiv in den jeweiligen States fallen zu lassen. Doch eine kleine Korrektur kann sehr hilfreich sein, wenn man im Team arbeitet – willkommen im aktiven State Management.

In diesem Sinne wünsche ich Euch Projekte, die Ihr mit Leidenschaft zum Erfolg führt.

Erfolgsabhängige Wahrnehmungsfilter

Du hast Wahrnehmungsfilter bestimmt schon einmal bei dir selbst bemerkt. Wenn du dich für ein bestimmtes Thema interessierst, dein Wissen darin aufbaust, wirst du überall Anhaltspunkte hierzu finden. Wie zum Beispiel beim Autokauf. Auf einmal siehst du überall dein zukünftiges Auto fahren. Willkommen Wahrnehmungsfilter. Wie bei unserer Bildverarbeitung- oder Tabellenkalkulation-Software haben wir ebenfalls Filter in unserem Gehirn. Das ist auch hilfreich, um unser Gehirn zu unterstützen und unvorhersehbares reduziert. Getreu dem Motto, Abwechslung benötigt mehr Energie.

Wahrnehmung eine Frage der Perspektive?

Deine individuelle Wahrnehmung der Umwelt ist bei dir anders als bei anderen Menschen. Du wirst sicher Ähnlichkeiten bei engen Freunden und Familie feststellen. Jedoch die Umwelt nimmt jeder Mensch leicht differenziert wahr. Daher spricht man im NLP von einer Landkarte der Umwelt. Es heißt auch, „die Karte ist nicht das Gebiet“. Das sagt aus, dass du deine Umwelt, definiert mit deinen Sinnen in deine persönliche Landkarte übernimmst. Dies ist aber nicht zwingend die Realität, also das Gebiet. 

Die Landkarte ist nicht das Gebiet!

Genau das ist kann dein Hebel sein, wenn du mit Mitmenschen zusammenarbeiten möchtest. Jeder Mensch hat eine andere Landkarte und somit eine differenzierte Wahrnehmung. Aus diesen Grund kann es für dich es sehr hilfreich sein, das im Projektalltag im Hinterkopf zu behalten. Gerade bei dem Umgang deinem Team. Ebenso solltest du beachten, dass bei Diskussionen und Teamarbeiten unterschiedlichste Landkarten der Personen aufeinander prallen. Die unterschiedliche Wahrnehmung der Mitmenschen erklären wir im NLP durch Filter. Ähnlich wie die bei der Fotografie eingesetzten Filter, lassen sie nur bestimme Informationen oder Wahrnehmungen zum Bewusstsein durch. Andere Wahrnehmungen werden modifiziert oder sogar weglassen. So können Informationen stark modifiziert oder unvollständig beim Zuhörer ankommen. Du selbst kontrollierst unbewußt und auch bewußt deine Filter. Bei einer Selbstreflexion kannst du deine eigenen Filter hinterfragen.

Informationen werden durch die eigenen Filter „verfälscht“

Gängige Filter im Projektalltag

In deinem Alltag wirst du bestimmt den einen oder anderen Filter bewußt oder auch unbewußt anwenden. Im NLP definieren wir ein Set von über 60 Filter. Die häufigsten im Büro sind nach meiner Meinung die folgenden. Frage dich selbst, ob und wie du diesen Filter auch anwendest.

  • Proaktiv / Reaktiv – Initiiere ich die Aktionen von selbst? 
  • Zum Ziel hin / Vom Ziel fort – Wie ist meine Ziel Orientierung ? Habe ich das positive Ziel vor Augen, oder nur Angst von der negativen Konsequenz? 
  • Interne Bestätigung / Externe Bestätigung – Benötige ich Bestätigung durch Mitmenschen?
  • Gleiches / Ungleiches– Sehe ich zuerst die Gemeinsamkeiten, oder fallen mir Unterschiede zu erst auf?
  • Generell / Spezifisch– Begriffe ich dinge generell im abstrakten oder sind mir Details sehr wichtig? 
  • Optionen / Spezifisch– Entwickle ich gerne Auswahlmöglichkeiten, oder nur die Lösung?
  • Assoziiert / Dissoziiert– Bin ich bei mir, also nehme ich mich komplett wahr, oder sehe ich mich von außen teilnehmen?
  • In Time / Through Time– Ist meine Zeitwahrnehmung im Moment, oder habe ich ein Gefühl für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? 
  • Introvertiert / Extrovertiert– Lade ich meine Energie eher alleine, oder erhole ich mich mit Freunden am besten? 
  • Big-Picture / Details– Sehe ich das Große Bild, oder chunk ich bis ins Detail? 
  • Unabhängig / Abhängig– Arbeite ich lieber mit einem grob definierten Ziel alleine, oder lieber im Team?
  • Personen / Dinge– Bin ich Personen und deren Gefühle orientiert, oder sind mir Prozesse, Aufgaben, Ideen wichtiger?

Conclusio

Das ist nur eine kleine Auswahl der Wahrnehmungsfilter, die du als Projektmanager oder Führungskraft im Alltag begegnen wirst. Denke daran flexibel zu belieben und behalte dir die Möglichkeit vor von einem in den anderen Wahrnehmungsfilter bewußt zu wechseln. Ich finde es ist schon alleine spannend zu wissen, welche Filter ich selbst zu welchen Gelegenheiten anwende. Denke dran, dass deine Mitmenschen eine andere Landkarte haben und das Gebiet nicht wie du wahrnehmen. Genau so ist es mit deinem Projekt-Team. Um einen guten Rapport und eine hindernisfreie Kommunikation sicherzustellen, solltest du dich auf die Filter deines Gegenübers einstellen und bei der Auswahl flexibel sein.

Bleibe in der Kommunikation flexibel

Denn ganz nach der NLP Grundannahme, das flexibelste Element kontrolliert das System.

Durchschlagende Präsentationen

Ich habe mich das oft nach einer Präsentation in der Reflexion gefragt was ich besser machen könnte. Meine Erkenntnisse daraus habe ich für dich kurz in diesem Artikel zusammen gefasst.

Mein Mindset beim präsentieren?

Als Führungskraft oder Projektleiter empfehle ich dir den Zugriff auf den Werkzeuge der wirklicherfolgreichen Verkäufer. Warum Verkäufer fragst du dich – Du verkaufst mit jeder Präsentation. Sei es dein Produkt oder dich als Person. Gute Verkäufer nutzen seit Jahren die Methoden des Neuro-Linguistisches Programmieren(NLP). Betrachten wir das Thema Präsentationen mit der Brille des NLPs. Du als Person solltest bei deiner Präsentation 100% von Energie spüren und Begeisterung für dein Produkt, deine Geschichte, oder dich selbst zeigen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es ist wirklich nicht immer der Fall. Dann kann es daran liegen, dass du gerade nicht die beste Version von dir selbst bist. Dir fehlen deine vorhandenen Fähigkeiten, die du schon öfter in deinem Leben erfolgreich gezeigt hast (z.B. Leidenschaft für etwas, Präsenz, Überzeugungskraft und Selbstsicherheit). Im Fall der Präsentation spreche von den eigenen Fähigkeiten (Ressourcen), überzeugend und von seine Arbeit überzeugt zu sein. Absolut im Moment bei der Präsentation zu sein und auf deine Eigenen Fähigkeiten vertrauen zu können.

Dein Mindset während der Präsentation

Du solltest vor deiner Präsentation auf jeden Fall überprüfen wie es um dein Mindset steht. Wenn das nicht gerade optimal ist, musst du das als aller erstes ändern. Achte auf deine Körpersignale schon wenn du an den Vortrag denkst. Verdrängst du den Vortrag, oder bekommst du ein komisches Ziehen in der Magengegend wenn du an den Vortrag denkst? Dann solltet du handeln. Auch wenn du kurz vor dem Vortrag bist und du gerade ein schwieriges Gespräch gehabt hast, oder getrieben von Terminen bist. Hierzu bietet der NLP Werkzeugkasten ein tolles Format, den Circle of Excellence. Es handelt sich hierbei um das Aktivieren von schon einmal durchlebte Ressourcenstarke Momente. Das heißt, du bringst dich vor der Präsentation in einen Zustand voller Energie oder Präsenz und Aufmerksamkeit. So kannst du mit ein wenig Übung einen Energie Boost erleben. Grundsätzlich musst du dir das folgende Zitat für deine Präsentationen merken.

Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.

Augustinus Aurelius

Das Ziel ist es Feuer und Flamme für dein Thema der Präsentation zu sein. Du musst zeigen, dass du hinter deiner Präsentation stehst. Ebenso muss deine Aufmerksamkeit auf dein Publikum und gleichzeitig auf dich selbst gerichtet sein. Warum? Ganz einfach, das Publikum ist dein Indikator, wie gut du das Thema in der Präsentation vorstellst und du selbst weißt, ob du noch hinter dem Thema stehst und es leidenschaftlich vorträgst.

Daher möchte ich dir nochmals raten, achte auf deine Köpersignale beim vorbereiten und üben der Präsentation. Fühlt es sich stimmig an, fühlen sich alle Argumente stimmig an und würdest du das Produkt kaufen?

A & O deiner Präsentation

Du kennst nun deine Zielgruppe und du bist dir sicher, dass du dein Mindset und dein Energie-Level für die Präsentation im Griff hast?Ich hoffe du hast ein paar Anhaltspunkte, die dir helfen das richtige Mindset für den die Präsentation zu erlangen. Auf was du umbedingt im Aufbau deiner Folien und deinem Vortrag noch achten solltest, wenn du eine fantastische Präsentation halten willst zeige ich dir jetzt.

Präsentation – Struktur entscheidend

Nicht nur auf der persönlichen Ebene kann es suboptimal laufen und du benötigt deine ganzen Ressourcen um hier entgegen zu wirken. Auch die Handwerkliche Umsetzung des Vortrags bzw. Präsentation muss stimmen. Hier bietet uns das NLP durchaus Unterstützung. Wenn die Zielgruppe nicht bekannt ist, bietet es sich an, währende der Präsentation einfach alle Räpresentationstypen anzusprechen.

Die Repräsentationssysteme

Das heißt im gesprochenen und geschrieben sollten die Signalwörter der einzelnen Typen (Sehen (Visuell), Hören (Auditiv), Spüren (Kinästhetisch), Riechen (Olfaktorisch) und Schmecken (Gustatorisch)) genutzt werden. Im Internet findest du diverse Beispiele für die jeweiligen Typen. Jeder Mensch präferiert einen Typen und möchte sich durch Angebot der Information in seinem Repräsentationssystem angesprochen fühlen. Natürlich ist eine Präsentation in erster Line eine visuelle Darbietung, um so wichtiger ist die Rolle des Präsenters. Wenn die Zielgruppe bekannt ist und die bevorzugten Kanäle bekannt sind, lohnt es sich die Präsentation dementsprechend zu gestalten.

Deine Zielgruppe

Auch die Zielgruppe für die die Präsentation erstellt wird, ist entscheidend. Wenn es Ingenieure sind, erwarten diese eher vielen Daten, Zahlen, Fakten (ZDF) und Pläne. Das höhere Management fliegt in einer hohen Arbeitsflughöhe und fühlt sich mit großen Worten und ausgeschmückten Wort-Visionen während deiner Präsentation angesprochen. Beste Ergebnisse habe ich mit dem geschickten Wechsel der Perspektiven (Details & Überblick), sowie eine Mischung aus Fakten und Zahlen und Konzepten in der Präsentation erzielt.

Du musst im Vortrag und auf den Folien Signalwörter für die jeweiligen Gruppen anbieten. Sehe es wie ein Mittags-Büffet und biete eine große Variation an und beobachte was gerne angenommen wird.

Dein Vortrag

Natürlich musst du deinen Vortrag frei sprechen. Nimm Abstand von vor formulierten Sätzen und das auswendig lernen ganzer Passagen. Es wird dir im Stress und unter Druck nicht helfen. Wenn du aus dem Konzept gebracht wirst, verlierst du den roten Faden. Wenn es dir hilft, notiere dir Stichpunkte auf Karteikarten als roter Faden. Über den Vortrag im stillen und vor Freunden, Partnern und vor einem Spiegel. Wenn du dich wirklich verbessern willst, filme dich mit deinem Handy. Achte dabei auf die Wörtliche Struktur des Vortrages und deine Körpersprache (siehe dir dazu folgende Tips an: Körpersprache & Rhetorik). Stell dich an das Board. Wechsele ab und zu deinen Standpunkt. Schaue offen ins Publikum und trau dich die Zuhörer anzusehen. Verstecke dich nicht hinter einem Pult oder Laptop. Spreche ein wenig mit deinen Händen. Dir wird es wie eine Ewigkeit vorkommen, zwinge dich nicht zu schnell zu sprechen. Gib den Zuhörern Zeit, die Informationen (Folien, deine Stimme, deine Person) wahrzunehmen.

Dauer des Vortrages

Auf ganz einfache Dinge wie Länge der Präsentation. Dein Publikum wird dir maximal 40min Zuhören und auch nur, wenn du ein guter Redner bist. Daher halte dich kurz (nicht schnell (-: ) und male nicht große Worte.

Bilder

Überfrachte deine Folien nicht und nutze sie nur als „roter-Faden“. Reduziere die Folien auf ein Minimum und erzähle frei, dem „roten-Faden“ folgend. Das hilft dem Publikum dir während der Präsentation die ganze Zeit aufmerksam zu folgen. Arbeite mit Aussagekräftigen Bildern und erzähle um die Bilder herum. Du wirst auf eine Herausforderung treffen, wenn du einen Quartalsbericht mit Bildern präsentieren willst. Doch überlege, ob als Einstieg nicht ein Foto eines Gipfelstürmers gezeigt werden kann – für ein gutes Quartal?

Minimalismus

Überfrachte deine Folien nicht. Reduziere sie wirklich auf ein Minimum. Verzichte, wenn du es kannst auf Diagramme oder Grafiken, die die Konzentration deiner Zuhörer binden. Dies lenkt sie ab. Daher solltest Du auch auf wenig Text auf deinen Folien achten. Versuche möglichst vieles auf den verbalen Kanal zu vermitteln. Überlege dir evtl. ein Handout am Endedes Vortrages zu verteilen. Warum am Ende? Dir wird keiner mehr zuhören und in die Unterlagen blicken.

Fokus

Wenn du eine Produktpräsentation gibst stell dich als Persönlichkeit in den Hintergrund. Gib dem Produkt den Fokus. Beschreibe nicht die Eigenschaften des Produktes, sondern was es für den Nutzer bringt. Ein wahnsinnig gutes Beispiel ist die Key Note von Steve Jobs zum iPhone 1. Hier beschreibt er eindrucksvoll was das Produkt dem User bringt, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Er bringt den Fokus genial auf das Produkt.

Wörter

Achte ebenfalls auf Deine Wörter die du während der Präsentation sprichst oder schreibst. Verwende sie gezielt und wähle sie zuvor aus und schreib sie zusammen. Hier solltest du dir eine Vokabelliste erstellen von Wörtern, die du umbedingt anbringen möchtest. Du kannst dann auch noch sogenannte Magic Words einstreuen – Gezielt Worte einsetzen, um dein Publikum zu fesseln.

Conclusion

Es ist wichtig, dass sich alle Beteiligten angesprochen fühlen und auch mit ihrem primären Repräsentationssystem abgeholt werden. Das erkennst du mit ein wenig Übung durch das Beobachten der Zuhörer während des Vortrags. Oder du kennst die Teilnehmer und deren Vorlieben aus vergangenen Präsentationen und Sitzungen. Daher ist die Aufmerksamkeit auf das Publikum aber auch auf sich selbst wichtig. Auch ist das eigene Mindset unschlagbar wichtig. Du musst hinter deinen Vortrag stehen. Du muss für dein Thema brennen und versuchen den Funken auf das Publikum zu übertragen. Ebenso gilt es bei den Folien, keep it simple. Berücksichtige, dass weniger mehr ist und das die Wirkung von Bildern außergewöhnlich sind. Experimentiere ein wenig und verändere immer mal wieder ein paar Details und achte auf die Reaktionen. Auch unorthodoxe Methoden sind denkbar. Warum nicht einmal nur mit einem Flipchart oder einer Tafel ganz ohne Power Point präsentieren?

Hast du weitere Tipps oder Anregungen? Teile sie mit mir, oder wenn du Feedback für deine Präsentation möchtest, vereinbare ein Videochat mit mir per mail.