Wie wirst du zu einer erfolgreichen Führungskraft?

Hast du dich nicht auch gefragt, was eine erfolgreiche Führungskraft ausmacht? Hast du nicht auch den Anspruch an dich selbst, oder möchtest diesem Anspruch genügen. 

Ich habe mich schon als designierte Führungskraft sehr schnell gefragt, was sind die Hauptaufgaben einer Führungskraft? Wie ist der Prototyp der Führungskraft, gerade wenn diese Führungskraft vor einem motivierten und erfolgreichen Team steht.

Je mehr erfolgreiche Führungskräfte ich beobachte, desto klarer werden mir die erfolgversprechenden Fertigkeiten. Diese Fähigkeiten haben meiner Meinung nach alle mehr oder weniger gemeinsam.

Was sind die Topfähigkeiten einer Führungskraft

Meiner Meinung nach sind die folgenden Fähigkeiten mitunter entscheidend über den Erfolg der Führungskraft.

Die Fähigkeiten einer Führungskraft.
Setze Prioritäten, delegiere richtig, setze Visionen und Ziele, sei Kommunikationsstark, sei ein guter Coach, übernehme Verantwortung, sei loyal in deinem Handeln, reflextiere dich regelmäßig
Die Top Fähigkeiten einer Führungskraft

Setze Prioritäten

Setze Prioritäten richtig. Du musst als Führungskraft deinem Team klare Prioritäten geben und diese auf die Vision bzw. Strategie ausrichten.

Delegiere richtig

Diese Fähigkeit, Aufgaben, die nicht deine Bearbeitung erfordern, musst du, delegieren. Die Delegation erlaubt dir deine Zeit für Führungsaufgaben zu verwenden. Nutze das Werkzeug der Delegation. Hierzu kannst du meinen Artikel über meinen Delegationsprozess lesen: Workflow Aufgaben Delegieren.

Setze Vision & Ziele

Erarbeite gemeinsam mit deinem Team eure Vision und die dazugehörigen Ziele. Hier ist es wichtig, dass jeder deiner Mitarbeiter diese Ziele und Visionen auch versteht. Was ist das Warum der Vision?

Sei kommunikationsstark

Als Führungskraft musst du mehr zuhören als sprechen. Achte auf deine Argumentation und mache keine vorschnellen Versprechungen. Nutze Kontakte, oder baue neue Kontakte zu anderen Führungskräften auf und etabliere starke Netzwerke. Sei in der Lage emphatisch zu sein und nehme Konflikte im Team wahr. Spreche unangenehme Dinge an, die geklärt werden müssen. In Besprechungen achte auf einen respektvollen und fairen Umgang.

Ein guter Coach sein

Du bist als Führungskraft auch Coach für dein Team. Entwickele deine Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten ständig weiter. Helfe ihnen Probleme zu meistern und räume ihnen Hindernisse aus dem Weg, die sie von der Arbeit abhalten.

Übernehme Verantwortung

Du bist als Führungskraft verantwortlich für dein Team. Kritisiere es und Motiviere bzw. Beschütz dein Team von „Angriffen“ von außen. Besonders bei unfairen Angriffen musst du dein Team verteidigen.

Führe durch Veränderungen

Du musst als Führungskraft auch unpopuläre Entscheidungen durchsetzen. Diese sollten jedoch zum Wohle des Teams sein. Hierzu benötigst du auch Durchsetzungswillen. Notwendigkeit von Veränderungen musst du auch erkennen und aktiv umsetzen.

Sei ein Stratege

Gepaart mit den Zielen und Visionen musst du als Führungskraft strategisch an der Vision arbeiten. Wie erreichst du mit deinem Team die Ziele auf dem Weg zum Erfüllen der Vision? Was sind die notwendigen Schritte hierzu. Überblicke das gesamte Zusammenspiel und handle entsprechend. Welches Teammitglied eignet sich durch seine Fähigkeiten und Wünsche für welche Aufgabe?

Sei loyal

Als Führungskraft bist du, ob du willst oder nicht Vorbild. Viele Menschen beobachten dein Handeln und dein Auftreten. Daher ist es essentiell, dass du dich so verhältst, wie du es von anderen wünschst. („Walk as you talk“). Fordere nicht ein, was du selbst nicht einhalten kannst. Wie zum Beispiel Pünktlichkeit in Besprechungen oder Einhaltung klarer Absprachen.

Sei reflektiert

Nutze als Führungskraft das Werkzeug der Reflexion. Es hilft dir deine eigenen Entscheidungen zu überdenken und gegebenenfalls nachzubessern. Du wirst so auch deine Schwachstellen und dein Verbesserungspotential erkennen.

Wie bekomme ich diese Fähigkeiten in meinen Alltag als Führungskraft?

Diese Fähigkeiten sind auf dem ersten Blick erschlagend. Natürlich kannst du als frisch gebackene Führungskraft alles auf einmal parat haben. Jedoch ist ein Plan, wie du diese Fähigkeiten Schritt für Schritt einbaust sehr hilfreich. Dabei kommen wir auf das Thema Selbstmanagement. Das wird dir helfen erfolgreich diese Fähigkeiten zu implementieren.

Das richtige Selbstmanagement einer Führungskraft

Eine gute Führungskraft zu sein heißt auch sein eigenes Selbstmanagement im Griff zu haben. Hier ist auch der Hebel, sich die einzelnen Fähigkeiten Schritt für Schritt vorzunehmen. Aber vorab, was bedeutet ein guten Selbstmanagement? Ich meine, als Führungskraft hast du das schon. Du bist fokussiert, wenn es drauf ankommt. Ebenso kannst du mit knappen Ressourcen wie Zeit umgehen und planen. Du hast dein Mindset im Griff und weißt deine persönlichen Ziele und Visionen. Wenn du hier noch Verbesserungspotential siehst, kann ich dir gerne im Mentoring helfen. Meinen Kontakt findest du auf der Startseite.

Als eine Schritt für Schritt Implementierung sehe ich eine Wochenweise Fokussierung auf eine Fähigkeit. Achte genau auf diese eine Fähigkeit und reflektiere abends wie du diese Fähigkeit heute angewendet hast. Was möchtest du verbessern? So kannst du dich über mehrere Wochen von Fähigkeit zu Fähigkeit hangeln. Nimm immer eine weitere neue hinzu, wenn du mit der vorherigen sicher bist. Frag dein Umfeld, ob sie eine positive Veränderung gemerkt haben.

Conclusio

Eine ideale Führungskraft zu sein ist ein langer und steiniger Weg. Du musst dir deiner Fähigkeiten bewusst sein und auch an die selbst stetig arbeiten. Eine ideale Führungskraft ist aber nicht automatisch erfolgreich. Denn den Erfolg einer Führungskraft bestimmt nur der Chef. Er gibt die Ziele an die Führungskraft weiter. Dabei setzt er den Fokus der Abteilung. Hier musst du als Führungskraft ein Glasklares Verständnis von der Vision und Zielen des Chefs haben. Nur so kannst du dein Team entsprechend ausrichten.

Wenn du noch Fragen oder Anmerkungen hast, hinterlasse mir gerne ein Kommentar. 

Selbstmanagement für Wissensarbeiter

Du kennst es bestimmt. Abends kommst du von deinem Job nach Hause, isst was und lässt dich von Netflix und Co. berieseln. Wenn du auf deine Uhr siehst, ist es schon Zeit ins Bett zu gehen. Du hast keine Zeit oder geschweige den Energie für andere Dinge. Dein Herzens-Projekt schiebst du vor dir her und Aufschieberitis macht sich breit. Zu hast einfach zu wenig Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, denn du bist immer zu beschäftigt. An den Wochenenden kommst du dann gerade so hinter den dringenden Sachen hinterher.

Du wirst unzufrieden, unausgeglichen und Prokrastination macht sich bei dir breit. Das muss kein Dauerzustand sein und du kannst das ändern.

Selbstmanagement als Schlüssel

Zuerst einmal bedeutet Selbstmanagement, aktiv an seinen Ressourcen wie Zeit, Energie, Kreativität, Willenskraft, sowie Gewohnheiten und Mindset zu arbeiten. Selbstmanagement bedeutet auch, dass du dir deiner Ressourcen bewusst bist mit diesen entsprechend umgehst.

Das klingt nach viel extra Arbeit für dich, die du nach deiner Arbeit erledigen sollst? Nein, du erarbeitest dir ein für dich passendes Selbstmanagement System.

Dein Selbstmanagement-System

Dein persönliches System besteht aus vielen Unterpunkten. Wenn du ein lauffähiges Selbstmanagement System haben möchtest, solltest zumindest auf die wichtigsten Gebiete ein Auge werfen.

Deine Zeiteinteilung

Mach dir deine Ausgangslage bewusst. Womit verbringst du wie viel Zeit pro Tag? Wie viel Zeit hast du wirklich zur Verfügung? Wenn du das nicht weißt, führe eine Woche ein Zeitprotokoll. Dadurch wirst du sehen, wo du lernen kannst Nein zu sagen und Verpflichtungen abgeben. Die dir zur Verfügung stehende Zeit kannst du managen und planen. Hier kannst du auf verschiedene Zeitmanagement Systeme zurückgreifen und für dich anpassen. Eine gute Übersicht findest du in meinem Artikel Zeitmanagement.

Dein Mindset

Welche Gewohnheiten hast du dir selbst antrainiert? Welche Glaubenssätze? Schreib sie dir auf, so kannst du beginnen daran zu arbeiten. Dann denke über deine täglichen Routinen nach. Welche solltest du ersetzen und welche unterstützen dich? Hier kannst du gerne den Artikel zu Erfolgversprechende Routinen weiter lesen.

Wie fühlst du dich zu welcher Tageszeit? Bist du ein Morgen oder Abendmensch? Du solltest dir bewusst machen, zu welcher Tageszeit deine Willenskraft und Kreativität am höchsten ist. Ich stehe zum Beispiel 1h vor dem Frühstück auf und arbeite an meinem Herzens-Projekt. Ich habe ebenfalls herausgefunden, dass ich morgens die meiste Willenskraft habe. Daher erledige ich morgens zuerst die unangenehmen Energieraubenden Tätigkeiten. Du kennst bestimmt das „Eat the frog“ Prinzip.

Deine Aufgabenplanung

Egal wie, wenn du erfolgreich werden willst, musst du deinen Tag im Voraus planen und überlegen an welchen Zielen du wann arbeiten möchtest. Natürlich solltest du vorab dir deine Ziele und die entsprechenden Zwischenschritte überlegt haben. Setze dir zu jeder Aufgabe auch ein Zeitlimit, um dich anzuspornen. Prioritäten helfen dir hier nicht den Fokus für das Wesentliche zu verlieren. Mehr über Prioritäten kannst du in dem Artikel Prioritäten lesen.

Wie auch immer dein System aussehen wird, du wirst nur erfolgreich, wenn du es ständig nachjustierst und verbesserst (Plan-Do-Check-Act). Beobachte erfolgreiche Menschen in deinem Umfeld und versuche ihr System zu verstehen. Wenn du dein System reflektierst, passe es entsprechend an. Adaptiere nur eins nach dem anderen und gib dir und deinem System mindestens 4-6 Wochen Zeit. Erst dann solltest du entscheiden, aus der Beta Test Phase zu gehen und die Verbesserung ganz zu übernehmen.

Eine Gute Quelle an Inspiration ist Thomas Mangold, Lars Bobach oder Ivan Blatter. Diese Kollegen experimentieren seit langem mit Systemen zum erfolgreichen Selbstmanagement. Ein Blick lohnt sich!

Conclusion

Selbstmanagement ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum persönlichen Erfolg. Warum sonst können einzelne Menschen mit der gleichen Zeit viel mehr erreichen? Warum können sie Beruf, Familie, Ehrenamt und Sport unter einem Hut bringen? Ganz einfach, sie haben ein gut funktionierendes Selbstmanagement System für sich entwickelt.

Wenn du mehr wissen willst und dich über das Selbstmanagement austauschen möchtest, kannst du dies gerne in der Facebook Community machen, oder mich direkt anschreiben. Ich biete auch Online/Offline Coaching zum Selbstmanagement System an. 

Work Life Balance

Wenn ich freitags oder samstags meine Woche Revue passieren lasse, frage ich mich oft, ob ich eine ausgeglichene Work Life Balance habe oder nicht. Als Projektleiter in der Entwicklung ist das für mich nicht immer einfach. Vernachlässige ich meine Ehe, meine Freunde, meine Familie oder mein Hobby? Habe ich genug Zeit, um auch einmal für mich zu sein? Frisst mein Job als Projektleiter meine ganze Zeit? Was sind meine Strategien für eine ausgeglichene Work Life Balance?

Was bedeutet Work Life Balance genau?

Jeder definiert sich seine eigene Work Life Balance. Der Begriff Work Life Balance beschreibt die Ausgewogenheit zwischen dein Berufsleben und deinem Privatleben.

Welche Faktoren haben Einfluss auf die Work Life Balance?

Wenn dir dein Job richtig Freude bereitet, wirst du nicht zu tiefst traurig sein, wenn du einmal länger im Büro bist. Daher ist ein Faktor von Work Life Balance deine Leidenschaft für deinen Beruf oder Job.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist meiner Ansicht nach den zeitlichen Aufwand, den du für die Anfahrt zur Arbeit hast. Wenn du einen hohen Anteil an Homeoffice hast, fühlst du dich sicherlich ausgeglichener, wie wenn du täglich mehrere Stunden zur Arbeit pendelst.

Auch ist dein Umfeld, wie zum Beispiel deine Familie ein wichtiger Faktor. Wenn du alleine bist, wirst du einen anderen Bedarf an „Zeit mit deiner Familie“ haben wie, wenn du einen Partner und Kinder hast.

Nicht zu unterschätzen ist auch dein Alter. Als Generation Y (Millennials) habe ich ein anderes Bedürfnis an freier Zeit wie zum Beispiel meine Eltern-Generation. Für sie war die Arbeitszeit viel mehr im Mittelpunkt.

Ebenfalls sehe ich das aktuelle Stressniveau in der Arbeit als Faktor für meine Work-Life Balance. Für das Stressniveau haben auch Faktoren wie Arbeitslast oder Über-/Unterforderung Einfluss. Wenn du hier betroffen bist, solltest du mit deinem Chef ganz offen darüber sprechen, gemeinsam eine Lösung zu finden.

Hier siehst du ein Beispiel an weiteren Zeitfressern im Job, die deine Work Life Balance kaputt machen können:

Zeitfresser im Job, die deinen Feierabend gefährden.

Zusammenfassend bezeichne ich als Work-Life Balance Faktoren

  • Leidenschaft im Beruf (Berufung?)
  • Arbeitsweg / Anfahrt zum Job
  • Familiäre Bedingungen (Familie vs. Single)  
  • Alter
  • Stressniveau im Job 
  • Arbeitslast (Überlast)
  • Überforderung / Unterforderung

Work Life Balance – Root cause – Meta Ebene

Das ganze Thema Work Life Balance bringt mich immer wieder zu einem zentralen Punkt. Meine verfügbare Zeit? Wenn ich meine mir gestellten Aufgaben in der zur Verfügung stehenden Zeit bearbeite sollte doch alles grün sein, oder? Das heißt, wenn ich im Job meien Aufgaben in der definierten Zeit bearbeiten kann, sollte ich zumindest ein ausgeglichenes Arbeits- / Privatzeit-Verhältnis haben. Netter neben Effekt ist auch, dass mein Stress in der Arbeit abnimmt, wenn ich mit der vorhanden Zeit zurechtkomme.

Der Weg ist ein gutes Zeitmanagement und Selbstmanagement an den Tag zu legen.

Zeitmanagement & Selbstmanagement für eine bessere Work Life Balance

Wenn du dir klar geworden bist, dass Zeit die wichtigste Ressource ist, bist du der Sache schon sehr viel näher gekommen. Du wirst dann beim Zeitmanagement landen. Wie kann dir Zeitmanagement helfen? Meiner Erfahrung nach verändert sich der Blick auf die Zeit, sobald du dir im klaren geworden bist, womit du deine Zeit verbringst. Weißt du, wie viel Zeit du täglich für Dinge verschwendest, die dir und dich nicht weiterbringen? Wie viel Zeit verbringst du in diversen Timelines von Sozial Media oder vor einem Streaming Anbieter? Hier kommen wir zum Thema Zeit- und Selbstmanagement. Eine gesunde Mischung und eine klare Entscheidung deine Zeit in der Timeline zu verbringen ist der Schlüssel.

Zeitmanagement & Selbstmanagement

Wenn du dir im Klaren bist, dass du deine Zeit besser im Griff haben willst und du so ein ausgeglichenes Work – Life hast, dann habe ich ein paar Tipps für dich.

Zuerst einmal solltest du die in deinem Leben die Prioritäten setzen. Was ist dir wirklich wichtig und was bringt dich deinen Zielen und deiner Vision näher? Wie du Prioritäten im Job und im Privaten setzt, erfährst du hier: Prioritäten setzen – Eine entscheidende Fähigkeit.

Wenn du dir deiner Prioritäten klar geworden bist, geht es darum die zur Verfügung stehende Zeit zu managen. Hier bieten sich diverse Zeitmangement System an. Eine Übersicht zu den gängigsten findest du hier Zeitmanagement-Systeme für alle.

Ich selbst bin ein Fan der 80:20 Methode (Wie wende ich die 80:20 Regel richtig an?). Es hilft mir sehr an einem gewissen Punkt zu sagen die Aufgabe ist erledigt und mich nicht im Perfektionissmus zu verlieren.

Conclusio

Natürlich musst du dir dein System selbst anpassen und entsprechend tunen. Wichtig ist nur, dass du beginnst deine Zeit als kostbare Ressource zu sehen. Identifiziere Zeitfresser in deinem Alltag. Ist dir dein Engagement im Verein zu viel, dann eliminiere es. Hast du Tätigkeiten, die du Outsourcen kannst um deine Zeit für wichtigeres, dann tu es. Du kannst mittlerweile vieles Outsorucen wie Einkaufen, putzen, Gartenarbeit, Administrative Arbeiten, Kinder-Sitten, Hunde-Sitting, …sei kreativ. Wichtig ist nur, nutze die gewonnene Zeit mit den dir wichtigen Themen.

Gerne helfe ich dir dein persönliches Zeit- und Selbstmangement System zu finden. Wenn Du Hilfe in deinem Zeit- und Selbstmanagement brauchst, um deine Work Life Balance wieder ins Gleichgewicht zu bringen, schreibe mir einfach.