Montag 2020-05-18 – Muss dieses Meeting sein?

Neue Woche neue Meetings? Wenn deine Woche ähnlich beginnt, solltest du dich wirklich fragen, ob diese ganzen Einladungen in deiner E-Mail Inbox sein müssen. Ist es notwendig, deinen Kalender so sehr zu fragmentieren? Ab wann ein Meeting sinnvoll sein kann und wie du erfolgreiche Besprechungen schon vorab erkennen kannst, beleuchte ich heute.

Wenn du dich in den ersten Zeilen wieder erkennst, kann ich dir helfen. Mir ging es lange Zeit auch so. Ich wurde zu vielen Besprechungen eingeladen und habe nicht richtig reagiert. Ich bin natürlich zu den Besprechungen gegangen und habe sukzessive weniger Zeit für die wirklich wichtigen Dinge gehabt.

Was kannst du tun, um unsinnige Besprechungen früh genug erkennen? Mir haben folgende Punkte geholfen. Diese möchte ich dir nun vorstellen:

1. Der Grund des Meetings

Was ist der Zweck der Besprechung? Ist das Gespräch zweckgebunden und geht das aus der Einladung hervor? Gibt es eine klare Agenda und sind mir alle Informationen zugänglich?

2. Alternativen zum Meeting

Muss es eine Besprechung sein? Kann das Thema einfacher vorab gelöst werden? Manchmal reicht auch ein einfacher Anruf oder eine E-Mail um Sachverhalte zu erklären. Auch einfache Statusmeetings können per Webcast, Podcast oder Statusmail verteilt werden.

3. Zeitbudget des Meetings

3. Ist die Dauer und der Zeitpunkt angemessen? Eine Besprechung sollte nicht länger als 45min dauern, da du sonst höchstwahrscheinlich nicht voll konzentriert folgen wirst. Sind auch meine Verfügbarkeiten in der Einladung berücksichtigt?

4. Teilnehmer des Meetings

Ist der Teilnehmerkreis angemessen? Hier sollten wirklich nur die notwendigsten Kollegen eingeladen sein. Ab einer größeren Zahl von Teilnehmern ist keine sinnvolle Diskussion ohne Moderation mehr möglich.

5. Mein Beitrag zum Meeting

Kann ich wirklich was zu der Besprechung beitragen? Bin ich zur Lösung einer Diskussion notwendig, oder werden nur Informationen von mir benötigt? Dann wäre wieder Punkt 1 für mich zutreffend.

Wenn ich alle fünf genannten Kriterien mit Ja beantworten kann, dann sage ich zu und werde ohne meinen Laptop oder Tablet an der Besprechung teilnehmen. Falls ich eine der Fragen mit Nein beantworte, melde ich mich beim Organisator und erkläre ihm meine Sichtweise.

Mit dieser Strategie halte ich meinen Kalender von unsinnigen Besprechungen weitestgehend frei. Es spricht nichts entgegen, auch seinen Chef freundlich zu fragen, welchen Zweck die Besprechung haben sollte. Es dient ja nur dazu sich besser darauf vorzubereiten und effektiv mitarbeiten zu können.

Einen Artikel, wie du deine Besprechungen organisieren kannst, findest du hier: Effektive Meetings – 8 Tipps

Denke daran, dass deine Zeit wertvoll ist!

Methoden und Werkzeuge

Du findest in den hier angesprochenen Beiträgen die Schlüsselfähigkeiten in Form von Methoden und Werkzeugen. Durch langes probieren und testen haben sie es mir ermöglicht, Projekte erfolgreich zu beenden. Nebenbei konnte ich mich dadurch auch persönlich zu entwickeln. Klar – was in Projekt funktioniert kann auch im privaten funktionieren.

Entscheidenen Fähigkeiten 

Als Projektmanager, Führungskraft oder als leitender Ingenieur wirst du dir ähnlichen Herausforderungen und Probleme stellen müssen. Voller Energie und den unbändigen Willen großes zu Erschaffen musste ich zuerst meine „Werzeugkiste“ entsprechend ausstatten. Deshalb wirst du sehen, die Werkzeuge oder Fähigkeiten sind allesamt entscheidend in deinem Alltag. So schaffst du es Projekte, die du selbst leitest oder begleitest erfolgreich zu machen –  Die 10 Projektmanagement Tugenden. Wenn du dich regelmäßig reflektierst, dann besinne dich auf diese 10 Punkte. Du solltest die Erkenntnis durch die Selbstreflexion gepaart mit den Tugenden nutzen. So kannst du mit jedem Projekt persönlich wachsen – auch bei gescheiterten Projekten.

Effektiver werden

Du denkst dir jetzt bestimmt, das sind jetzt einzelne Werkzeuge, aber macht mich das auch effektiver? Leider nicht automatisch. Hier hilft dir eine große Vielfalt an Methoden. Du wählst die entsprechende aus, um unterschiedlichste Aufgaben zu bewältigen. Doch machen uns richtige Werkzeuge gleich effektiv? Nein – natürlich nicht. Du kannst das beste Werkzeug haben, wenn du nicht weißt wie und vor allem wann du es einsetzen musst kommst du auch nicht weiter. Daher habe ich in dem Beitrag – Was benötigt ein effektiver Projektmanager geschrieben. Hier findest du die Punkte hervorgehoben die dich in deinem Job effektiver machen. Lese nach und finde für dich selbst heraus ob du die gleichen Schwerpunkte möchtest.

Der Hammer

Du wirst in deinem Werkzeugkasten sicherlich auch ein Bevorzugtes Werkzeug haben. So ähnlich ist es hier auch. Aus diesem Grund empfehle dir dieses Werkzeug besonders. Ich schaffe es mit diesem Werkzeug mit meiner Zeit im Büro zurecht zu kommen und nicht als letzter aus dem Büro zu gehen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass ohne dieses kein Vorwärtskommen möglich ist – Prioritäten setzen Daher ist es im Job wie überall sonst Leben – fokussiere und konzentriere dich nicht auf Nebenschauplätzen. Als Resultat solltest du dir immer diese Frage stellen: „Was ist wirklich entscheidend und trägt mit dem größten Hebel zum Erfolg bei?“ Weißt du das immer, wirklich? Es ist spannend sich diese Methode im privaten auch anzueignen. Du wirst bemerken, wie viel näher du deinen Zielen kommst, privat und beruflich.

Pareto Prinzip

Wenn du an Prioritäten denkst muss auch an Senior Pareto denken. Er hat ein durchaus geniales Prinzip zur richtigen Prioritäten Definition beschrieben. Wie du das im Alltag anwenden kannst, erzähle ich dir in dem Artikel über das  Pareto Prinzip.

Erfolgreiche Routinen 

Du fragst dich bestimmt, warum du zum Thema Routinen so überhäuft wirst. Daher macht es sinn, sich zu fragen woher dieses Routinen denken kommt? Dieses Denken rund um Routinen und Mindest kommt aus dem NLP (Neuro-Linguistische Programmieren). Es ist ein Fachgebiet, welches seit Jahren in Werbe- und Verkäufer-Kreisen sehr gefragt ist. Unabhängig davon wie gut oder schlecht diese Branche die Erkenntnisse aus dem NLP anwenden. Es lohnt ein Blick aus den Augen eines Projektmanager oder Führungskraft allemal. Du kannst dir mein Resümee mit der Brille eines Projektmanagers hier nachlesen – Ein kurzer Blick ins NLP. Wenn wir in der Sprache der Neurolinguistik bleiben, kannst du dir die meiner Meinung nach wichtigsten Routinen für Projektmanager und Führungskräfte ansehen. Diese habe ich in den Artikel – Welche Routinen sind erfolgversprechend zusammen gefasst.

Zeitmanagement 

Die Königsdisziplin ist das Zeitmanagement. Jeder von uns hat die pro Tag die gleiche Anzahl an Sekunden zur Verfügung. Es gilt die Zeit richtig einzuteilen. Hierzu habe ich für Dich eine Zusammenfassung der häufigsten Zeitmanagement Methoden –  Zeitmanagement für Alle erstellt.

Teamentwicklung

Du kannst die tollsten Visionen von Projekten haben, doch ohne ein schlagkräftiges Team wirst du im seltensten Fall zum Ziel kommen. In dem Artikel  Teamentwicklung habe ich dir Tipps zur richtigen Entwicklung deines Projektteams zusammengefasst. 

Effektive Meetings

Wenn du mit deinem Team das Projekt nach vorne bringen möchtest, kommst du meistens um die Durchführung von Besprechungen nicht drum herum. Diese kannst du effektiv durchführen. Wie und auf was du achten solltest, kannst du unter  Effektive Meetings nachlesen.

Ich hoffe meine kleine Sammlung hilft dir ein Ideenverwirklicher zu werden. Sie unterstützen dich deine Projekte mit Leidenschaft zum Erfolg zu bringen.

Körpersprache & Rhetorik für Führungskräfte

Als junger Projektleiter konnte ich in meinen Kick Off Präsentationen nicht wirklich überzeugen. Meine Leidenschaft für „mein“ Projekt zündete nicht wirklich bei meinem Team und meine Stakeholder waren auch nicht wirklich überzeugt. Dazu kommt der Druck von verschiedenen Seiten. Ich fragte mich, ob ich mit meiner Körpersprache und Rhetorik Sicherheit und Führungsstärke ausstrahlen? Weit gefehlt – Wie soll das gehen? Das kann ich doch nicht schaffen, dachte ich mir. Auch weil viele aus meinem Team passiv und unselbstständig wirken. Ebenso sind einige immer auf Konfrontation ausgerichtet. Warum wollen wir nicht alle zusammen nur eins, unser Unternehmen erfolgreich machen?

Bringt eine gute Gestik eine Führungskraft weiter? 

Ich reflektierte mich und dachte mir was erfolgreiche Projektmanager oder CEOs anders machen. Wie schaffen sie es, ihr Team mitzureisen? Klar, ich kann nicht meine Firma zu einem zweiten Google oder hippen Start-Up verwandeln. Doch ich kann mir anschauen, was die Führungskräfte hier anders machen. Alle zusammen haben eine außergewöhnliche gute Rhetorik und Körpersprache. Gerade wenn Sie Key Notes oder Kick Offs vorstellen (Key Note Apple: Steve Jobs announcing the first iPhone in 2007oder Key Note Tesla Model 3: Tesla Model 3 (2017) Elon Musk’s keynote).

Ein guter Hebel zu einem besseren Projektmanager ist auf jeden Fall die Ausdrucksstärke und Körpersprache. Meine Idee war es, an meiner Gestik und mein Ausdruck zu arbeiten, um so mein Team zu motivieren, mitzureißen und zuversichtlich zu machen. Klingt gut doch es ist gar nicht so einfach gerade für einen Ingenieur der MINT Sparte, dacht ich mir. Kurzum – ich bin davon überzeugt, eine gute Körpersprache muss von einer Führungskraft beherrscht werden. Nur so kann er sich für seine Ziele und Visionen bei Entscheidern wirkungsvoll präsentieren.

Was muss ich für meine Körpersprache tun?

Ich habe mich auf meinem fachlichen Gebiet und im Prozess weitestgehend sicher gefühlt, doch kommuniziere ich das auch mit meiner nonverbal Kommunikation? Der Satz „Man kann nicht, nicht kommunizieren“ (von Paul Watzlawick) schwingt hier auch mit.

Mir ist schon klar, dass ich nicht wie ein wild gewordener Stier auftreten und mein Team verunsichern kann. Was ich so erzeuge ist womöglich noch mehr Wiederstand. Ebenso kann ich nicht wie ein Kindergärtner für Ingenieure auftreten. Ich möchte bestimmt und respektvoll auftreten. Deshalb sollte mich die nonverbale Kommunikation hier unterstützen. Der Fokus liegt auf Gestik und Körperhaltung in meiner täglichen Kommunikation.

Suche dir einen Profi für Rhetorik & Körpersprache

Wenn du Hilfe brauchst, suche dir einen Profi und lerne von ihm. Es gibt viele Profis auf weiter Flur. Wenn ich eine Weiterbildung empfehlen sollte wäre es ein Seminar mit Renè Borbonus und Stefan Verra. Beide sind Spezialisten und haben mich wirklich weitergebracht. Auch meine NLP Ausbildung hat mich in Punkto Körpersprache und Kommunikation viel weitergebracht. Ich habe in den letzten Jahren viel Energie in meine Entwicklung auf diesem Gebiet investiert und daher möchte ich meine Erkenntnisse daraus aufzeigen.

Meine Erkenntnisse für Rhetorik & Körpersprache

Leider hat sich in der Körpersprache in den letzten 100.000 Jahren herzlich wenig getan. Aus diesem Grund laufen viele Muster meist unterbewusst so ab, wie sie unsere Vorfahren angewendet haben. Unser Vorteil heute, wir sind uns dessen bewusst und können nachbessern. In der Sprache ist dies ein wenig schwerer. Darum muss hier ein feines Gefühl entwickelt werden.

Tipp 1 – „Setz dich im Rudel durch“

Ich muss im Raum für alle sichtbar sein. Nicht unbedingt im Zentrum, aber dennoch sichtbar. Ebenso muss ich meine gewählten Gesten länger stehen  lassen. Mit Gesten und Körpersprache muss ich Raum einnehmen. Sei es am Konferenztisch, auf dem Sesel oder im Stand.

Tipp 2 – Mein Stand

Um kompetent zu wirken sollte ich symmetrisch stehen und sitzen. Dies kann spielerisch mit Un-Symmetrie abwechseln. Symmetrisch stehe ich, wenn ich aufrecht, gerade und ca. hüftbreit stehe. Zum Thema Stand gibt es tolle Beispiele und Tipps von Samy Molcho.

Tipp 3 – Mein Lächeln

Es ist und bleibt das effektivste Werkzeug der Körpersprache – das lächeln, nicht lachen. Hier ist nur ein Anzeichen von lächeln in der Mimik gemeint. Es löst viele Situationen auf und beruhigt auch das Publikum.

Tipp 4 – Meine Hände

Wohin mit den Händen? Ich benutze nun ganz einfach Palm up / Palm down für Mitreißend oder beruhigende Gesten. Palm up heißt nichts anderes, als die Handflächen in den Bewegungen eher nach oben zu drehen (halten einer Salatschüssel). Bei Palm down mimt die Bewegung das Schulterstreicheln eines Kindes.

Tipp 5 – Meine Gestik

Lieber mehr als weniger Gestik in der Rede. Für mich selbst kommt mir meine eingeschränkte Gestik als viel zu viel vor. Das ist eine verzerrte Wahrnehmung. Es muss jedoch zu meinem Typ und der Situation passen.

Tipp 6 – Meine Kleidung

Ich darf nicht in meiner Körpersprache oder im Ausdruck von meiner Kleidung behindert werden. Allzu enge und beeinträchtigende Kleidung ist unpassend.

Tipp 7 – Spot on – Mein Auftritt

Mein Auftritt beginnt ab Sekunde 0 wenn ich im Raum bin. Gerade wenn ich nicht sofort rede oder die Bühne betrete. Ich bin unter Beobachtung. In dem Augenblick, wenn das Publikum weiß, dass ich der nächste Redner oder der Präsenter bin, ist der Fokus auf mich. Ganz egal ob ich gerade im Publikum sitze oder am Kaffeeautomaten stehe.

Tipp 8 – Meine Überzeugung

Ich muss von meinem Thema überzeugt sein. Ich muss daran glauben und andere davon begeistern wollen. Nur wenn ich für mein Thema brenne, kann ich das Feuer bei anderen entfachen.

Tipp 9 – Mit Wörtern unterstreichen

Um Wörter und einzelne Aussagen meiner Rede zu unterstreichen nutze ich meinen Körper und Sprache. Hier wechsele ich von Symmetrisch / Unsymmetrisch, Palm up / Palm down, Laut / Leise, Persönliche Ansprache / Formelle Ansprache und Raum-Positionen ab. Jedoch male ich nicht Wörter!

Tipp 10 – Die Struktur der Rede

Ich muss meine Rede strukturieren. Eine Einleitung mit Einstieg (Geschichte, Zitat, Demonstration, Frage oder Situation), Hauptteil und Schluss mit dem Bogen zum Einstieg sind gewinnbringend. Im Hauptteil habe ich die Trias mit den 3 Punkten. Hierbei handelt es sich um drei Teile: Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft, Ausgangslage/Ziel/Maßnahme, These/Antithese/Synthese und so weiter. 

Conclusion 

Natürlich ist die Nonverbale Kommunikation nicht das ganze Bild und Fachlich muss die Qualität auch stimmen. Auch die Rhetorik ist ein spannendes Thema, das ich in diesem Blog Artikel ausgeklammert habe. Alles zusammen machen den Auftritt des Projektleiters oder Führungskraft vollständig. Erst wenn alle Punkte bei der die Non-verbale Kommunikation ein wichtiger Teil ist stimmen, ist eine kompetent und souveräne Wirkung möglich. Wenn du das mit den 10 Tugenden des Projektleiters (lese hier meinen Blog Artikel – Die 10 Projektmanagement Tugenden) kombinierst und Selbstsicher auftrittst (lese hier meinen Blog Artikel – Wie werde ich im Beruf & im Privaten selbstbewusster) kann fast nichts schief gehen. Wenn du dann noch ein paar Magic Words (Magic Words in der Kommunikation) einstreust, klappt es auch mit dem Vortrag.

Wenn Du dich im Detail für Körpersprache interessierst, kann ich Dir die Trainer Renè Borbonus und Stefan Verra empfehlen. Als Projektleiter oder Führungskraft bist Du immer im Fokus und daher ist eine solide Ausbildung in diesem Themengebiet eine absolut sinnvolle Investition. 

In diesem Sinne wünsche ich euch Projekte, die Ihr mit Leidenschaft zum Erfolg führt.

Durchschlagende Präsentationen

Ich habe mich das oft nach einer Präsentation in der Reflexion gefragt was ich besser machen könnte. Meine Erkenntnisse daraus habe ich für dich kurz in diesem Artikel zusammen gefasst.

Mein Mindset beim präsentieren?

Als Führungskraft oder Projektleiter empfehle ich dir den Zugriff auf den Werkzeuge der wirklicherfolgreichen Verkäufer. Warum Verkäufer fragst du dich – Du verkaufst mit jeder Präsentation. Sei es dein Produkt oder dich als Person. Gute Verkäufer nutzen seit Jahren die Methoden des Neuro-Linguistisches Programmieren(NLP). Betrachten wir das Thema Präsentationen mit der Brille des NLPs. Du als Person solltest bei deiner Präsentation 100% von Energie spüren und Begeisterung für dein Produkt, deine Geschichte, oder dich selbst zeigen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es ist wirklich nicht immer der Fall. Dann kann es daran liegen, dass du gerade nicht die beste Version von dir selbst bist. Dir fehlen deine vorhandenen Fähigkeiten, die du schon öfter in deinem Leben erfolgreich gezeigt hast (z.B. Leidenschaft für etwas, Präsenz, Überzeugungskraft und Selbstsicherheit). Im Fall der Präsentation spreche von den eigenen Fähigkeiten (Ressourcen), überzeugend und von seine Arbeit überzeugt zu sein. Absolut im Moment bei der Präsentation zu sein und auf deine Eigenen Fähigkeiten vertrauen zu können.

Dein Mindset während der Präsentation

Du solltest vor deiner Präsentation auf jeden Fall überprüfen wie es um dein Mindset steht. Wenn das nicht gerade optimal ist, musst du das als aller erstes ändern. Achte auf deine Körpersignale schon wenn du an den Vortrag denkst. Verdrängst du den Vortrag, oder bekommst du ein komisches Ziehen in der Magengegend wenn du an den Vortrag denkst? Dann solltet du handeln. Auch wenn du kurz vor dem Vortrag bist und du gerade ein schwieriges Gespräch gehabt hast, oder getrieben von Terminen bist. Hierzu bietet der NLP Werkzeugkasten ein tolles Format, den Circle of Excellence. Es handelt sich hierbei um das Aktivieren von schon einmal durchlebte Ressourcenstarke Momente. Das heißt, du bringst dich vor der Präsentation in einen Zustand voller Energie oder Präsenz und Aufmerksamkeit. So kannst du mit ein wenig Übung einen Energie Boost erleben. Grundsätzlich musst du dir das folgende Zitat für deine Präsentationen merken.

Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.

Augustinus Aurelius

Das Ziel ist es Feuer und Flamme für dein Thema der Präsentation zu sein. Du musst zeigen, dass du hinter deiner Präsentation stehst. Ebenso muss deine Aufmerksamkeit auf dein Publikum und gleichzeitig auf dich selbst gerichtet sein. Warum? Ganz einfach, das Publikum ist dein Indikator, wie gut du das Thema in der Präsentation vorstellst und du selbst weißt, ob du noch hinter dem Thema stehst und es leidenschaftlich vorträgst.

Daher möchte ich dir nochmals raten, achte auf deine Köpersignale beim vorbereiten und üben der Präsentation. Fühlt es sich stimmig an, fühlen sich alle Argumente stimmig an und würdest du das Produkt kaufen?

A & O deiner Präsentation

Du kennst nun deine Zielgruppe und du bist dir sicher, dass du dein Mindset und dein Energie-Level für die Präsentation im Griff hast?Ich hoffe du hast ein paar Anhaltspunkte, die dir helfen das richtige Mindset für den die Präsentation zu erlangen. Auf was du umbedingt im Aufbau deiner Folien und deinem Vortrag noch achten solltest, wenn du eine fantastische Präsentation halten willst zeige ich dir jetzt.

Präsentation – Struktur entscheidend

Nicht nur auf der persönlichen Ebene kann es suboptimal laufen und du benötigt deine ganzen Ressourcen um hier entgegen zu wirken. Auch die Handwerkliche Umsetzung des Vortrags bzw. Präsentation muss stimmen. Hier bietet uns das NLP durchaus Unterstützung. Wenn die Zielgruppe nicht bekannt ist, bietet es sich an, währende der Präsentation einfach alle Räpresentationstypen anzusprechen.

Die Repräsentationssysteme

Das heißt im gesprochenen und geschrieben sollten die Signalwörter der einzelnen Typen (Sehen (Visuell), Hören (Auditiv), Spüren (Kinästhetisch), Riechen (Olfaktorisch) und Schmecken (Gustatorisch)) genutzt werden. Im Internet findest du diverse Beispiele für die jeweiligen Typen. Jeder Mensch präferiert einen Typen und möchte sich durch Angebot der Information in seinem Repräsentationssystem angesprochen fühlen. Natürlich ist eine Präsentation in erster Line eine visuelle Darbietung, um so wichtiger ist die Rolle des Präsenters. Wenn die Zielgruppe bekannt ist und die bevorzugten Kanäle bekannt sind, lohnt es sich die Präsentation dementsprechend zu gestalten.

Deine Zielgruppe

Auch die Zielgruppe für die die Präsentation erstellt wird, ist entscheidend. Wenn es Ingenieure sind, erwarten diese eher vielen Daten, Zahlen, Fakten (ZDF) und Pläne. Das höhere Management fliegt in einer hohen Arbeitsflughöhe und fühlt sich mit großen Worten und ausgeschmückten Wort-Visionen während deiner Präsentation angesprochen. Beste Ergebnisse habe ich mit dem geschickten Wechsel der Perspektiven (Details & Überblick), sowie eine Mischung aus Fakten und Zahlen und Konzepten in der Präsentation erzielt.

Du musst im Vortrag und auf den Folien Signalwörter für die jeweiligen Gruppen anbieten. Sehe es wie ein Mittags-Büffet und biete eine große Variation an und beobachte was gerne angenommen wird.

Dein Vortrag

Natürlich musst du deinen Vortrag frei sprechen. Nimm Abstand von vor formulierten Sätzen und das auswendig lernen ganzer Passagen. Es wird dir im Stress und unter Druck nicht helfen. Wenn du aus dem Konzept gebracht wirst, verlierst du den roten Faden. Wenn es dir hilft, notiere dir Stichpunkte auf Karteikarten als roter Faden. Über den Vortrag im stillen und vor Freunden, Partnern und vor einem Spiegel. Wenn du dich wirklich verbessern willst, filme dich mit deinem Handy. Achte dabei auf die Wörtliche Struktur des Vortrages und deine Körpersprache (siehe dir dazu folgende Tips an: Körpersprache & Rhetorik). Stell dich an das Board. Wechsele ab und zu deinen Standpunkt. Schaue offen ins Publikum und trau dich die Zuhörer anzusehen. Verstecke dich nicht hinter einem Pult oder Laptop. Spreche ein wenig mit deinen Händen. Dir wird es wie eine Ewigkeit vorkommen, zwinge dich nicht zu schnell zu sprechen. Gib den Zuhörern Zeit, die Informationen (Folien, deine Stimme, deine Person) wahrzunehmen.

Dauer des Vortrages

Auf ganz einfache Dinge wie Länge der Präsentation. Dein Publikum wird dir maximal 40min Zuhören und auch nur, wenn du ein guter Redner bist. Daher halte dich kurz (nicht schnell (-: ) und male nicht große Worte.

Bilder

Überfrachte deine Folien nicht und nutze sie nur als „roter-Faden“. Reduziere die Folien auf ein Minimum und erzähle frei, dem „roten-Faden“ folgend. Das hilft dem Publikum dir während der Präsentation die ganze Zeit aufmerksam zu folgen. Arbeite mit Aussagekräftigen Bildern und erzähle um die Bilder herum. Du wirst auf eine Herausforderung treffen, wenn du einen Quartalsbericht mit Bildern präsentieren willst. Doch überlege, ob als Einstieg nicht ein Foto eines Gipfelstürmers gezeigt werden kann – für ein gutes Quartal?

Minimalismus

Überfrachte deine Folien nicht. Reduziere sie wirklich auf ein Minimum. Verzichte, wenn du es kannst auf Diagramme oder Grafiken, die die Konzentration deiner Zuhörer binden. Dies lenkt sie ab. Daher solltest Du auch auf wenig Text auf deinen Folien achten. Versuche möglichst vieles auf den verbalen Kanal zu vermitteln. Überlege dir evtl. ein Handout am Endedes Vortrages zu verteilen. Warum am Ende? Dir wird keiner mehr zuhören und in die Unterlagen blicken.

Fokus

Wenn du eine Produktpräsentation gibst stell dich als Persönlichkeit in den Hintergrund. Gib dem Produkt den Fokus. Beschreibe nicht die Eigenschaften des Produktes, sondern was es für den Nutzer bringt. Ein wahnsinnig gutes Beispiel ist die Key Note von Steve Jobs zum iPhone 1. Hier beschreibt er eindrucksvoll was das Produkt dem User bringt, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Er bringt den Fokus genial auf das Produkt.

Wörter

Achte ebenfalls auf Deine Wörter die du während der Präsentation sprichst oder schreibst. Verwende sie gezielt und wähle sie zuvor aus und schreib sie zusammen. Hier solltest du dir eine Vokabelliste erstellen von Wörtern, die du umbedingt anbringen möchtest. Du kannst dann auch noch sogenannte Magic Words einstreuen – Gezielt Worte einsetzen, um dein Publikum zu fesseln.

Conclusion

Es ist wichtig, dass sich alle Beteiligten angesprochen fühlen und auch mit ihrem primären Repräsentationssystem abgeholt werden. Das erkennst du mit ein wenig Übung durch das Beobachten der Zuhörer während des Vortrags. Oder du kennst die Teilnehmer und deren Vorlieben aus vergangenen Präsentationen und Sitzungen. Daher ist die Aufmerksamkeit auf das Publikum aber auch auf sich selbst wichtig. Auch ist das eigene Mindset unschlagbar wichtig. Du musst hinter deinen Vortrag stehen. Du muss für dein Thema brennen und versuchen den Funken auf das Publikum zu übertragen. Ebenso gilt es bei den Folien, keep it simple. Berücksichtige, dass weniger mehr ist und das die Wirkung von Bildern außergewöhnlich sind. Experimentiere ein wenig und verändere immer mal wieder ein paar Details und achte auf die Reaktionen. Auch unorthodoxe Methoden sind denkbar. Warum nicht einmal nur mit einem Flipchart oder einer Tafel ganz ohne Power Point präsentieren?

Hast du weitere Tipps oder Anregungen? Teile sie mit mir, oder wenn du Feedback für deine Präsentation möchtest, vereinbare ein Videochat mit mir per mail.