Wie werde ich im Beruf & im Privaten selbstbewusster?

Habe ich wirklich ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein?

Ich hatte in meiner Schulzeit Probleme mit meinem Selbstbewusstsein. Ich konnte nicht auf fremde Menschen zu gehen und vor Gruppen sprechen. Ich habe immer lieber den ruhigen und stillen Part eingenommen. Das hat mich schon sehr früh geärgert. Dafür konnte ich in technischen Bereichen trumpfen. Man könnte Nerd sagen. Ich habe an einigen Stellschrauben gedreht und einige davon sind in den unten aufgeführten 10 Tipps enthalten.

Warum sind wir nicht generell selbstbewusst?

Es ist einfacher fremd bestimmt zu sein. Andere für sich denken und entscheiden zu lassen ist sehr energiesparend und einfach. Du entgehst jegliche Diskussion und brauchst dich auch nicht vor Ablehnung oder Versagen zu fürchten. Es ist jemand anderes Schuld. Du bist so immer sehr beliebt da du andern auch alles gibst und zusagst. Nur gefällst du dir selbst nicht. Von deinem Selbstbewusstsein ganz zu schweigen.

Du brauchst dir nicht über deine Vision im Leben Gedanken zu machen.

Gerade in führenden und leitenden Positionen ist Selbstsicherheit und Durchsetzungsvermögen enorm wichtig. Nur so wirst du langfristig erfolgreich sein. Der erste Schritt zur Führungskraft ist mit einem breiten Fachwissen in vielen Firmen möglich. Wenn der Rest dann nicht stimmt, wirst du es sehr schwer haben, den Status quo zu erhalten. Du fragst dich warum?

Warum ist Selbstbewusstsein eine feine Sache?

Gerade in technisch dominierenden Bereichen gibt es viele Mitmenschen die zwar fachlich absolut auf der Höhe sind, doch nicht das entsprechende Selbstvertrauen haben. Indem du einen selbstsicheren Auftritt hast, wirkst du im gesamten viel positiver auf deine Umwelt.

Das heißt du hast genug Selbstvertrauen, weil du dir deiner Stärken bewusst bist und diese auch lebst. Du akzeptierst auch deine Schwächen und weißt mit ihnen umzugehen. Somit wird deine Außenwirkung entsprechend besser und als Führungskraft ist es enorm wichtig, eine selbstsichere Person zu sein. Du erlaubst dir Fehler zu machen, akzeptierst diese und lernst daraus. Du äußerst deine Meinung und fürchtest dich nicht auf den Widerstand oder Kritik von anderen. Auch Komplimente nimmst du gerne an, gehst aber auch professionell mit Kritik um. Mit Selbstbewusstsein bist du kontaktfreudiger und gehst auf andere Menschen zu.

Stell dir vor, du äußerst deine Wünsche und Ideen und fragst nicht nach Erlaubnis. Demnach stellst du auch Forderungen und kannst NEIN! Sagen – wäre es nicht toll selbstsicher zu sein?

Würdest du zu einem Chef gehen, der sehr unsicher und introvertiert ist? Glaubst du kannst als unsicherer Chef dein Team schützen und entwickeln?

Das Gute ist – du kannst alles lernen und wenn du dir deiner Schwäche bewusst bist. Du kannst an deinem Selbstbewusstsein arbeiten und es entwickeln.

Aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte der die Wichtigkeit von vorhanden Selbstbewusstsein unterstreichen sind die Eigenbestimmtheit und die eigene Sicht auf sich selbst. Das ist für die eigene Reflexion und die Beantwortung der Frage  „Habe ich ein Problem mit mir?“ extrem wichtig. Wenn die Antwort Ja ist und ich gefestigt bin kann ich an dem Problem arbeiten. Die eigene Sicht auf sich selbst ist die Ehrlichste und der beste Feedback Kanal.

Kann ich lernen selbstbewusster zu sein?

Die kurze Antwort ist – klar! Leider ist es ein langer und anstrengender Weg sein Selbstbewusstsein zu erhöhen. Ich habe lange gebraucht und musste auf dem Weg sehr oft meine Komfortzone verlassen. Dadurch konnte ich positive Erfahrungen abspeichern und alte und schlechte Erfahrungen „überschreiben“ oder nicht weiter bestätigen. So habe ich unterbewusst ein immer besseres Vertrauen in mich aufgebaut, was dein Selbstbewusstsein ist.

Was kann ich tun um mehr Vertrauen in mich zu bekommen?

Der Weg ist kein leichter – doch die Mühen lohnen sich. Sehe dir die folgenden 10 Tipps an und versuche sie weitestgehend in dein Leben zu integrieren. Schritt für Schritt. Meine Empfehlung ist es, sich pro Woche nur auf einen Tipp zu konzentrieren. Diese Woche so lange wiederholen, bis es sitzt. Bringe deine eigene Note mit ein und trainiere dir den Tipp als neue Gewohnheit auf dem Weg zu neuem Selbstbewusstsein an.

Tipp 1 – Handeln

Erlaube dir zu Handeln– Frage nicht immer nach Erlaubnis was zu tun. Wenn es deiner eigenen Werte entspricht – mach es. Dazu solltest du deine Werte kennen! Deshalb, warte nicht bis andere dir sagen, was du zu tun hast.

Tipp 2 – Eigenverantwortung

Übernehme Verantwortung für dein Handeln – Treffe Entscheidungen die deiner persönlichen Werte entsprechen. Deine Werte sind die Leitplanke deiner Entscheidungen. Daher stehe für diese ein und stell dich aufkommenden Konflikten.

Tipp 3 – Körperhaltung

Achte auf deine Körperhaltung – aus diesem Grund gehe aufrecht und blicke nach vorne. Vermeide ein gesenktes Haupt. Blicke deinem Gegenüber bei Gesprächen in die Augen. Wenn es dir schwerfällt, übe es. Blicke in ein Auge und wechsle, aber nicht zu schnell! Nimm den Platz im Raum ein, den du benötigst. Mach dich nicht klein. (Lese weitere Tipps in meinem Artikel über Körpersprache & Rhetorik).

Tipp 4 – Deine Schwächen

Akzeptiere deine Schwächen – Somit kenne deine Schwächen und akzeptiere sie. Arbeite an Ihnen, jedoch nicht mit der Energie wie du an deinen Stärken arbeitest. Nutze die Möglichkeiten aus deinen Schwächen zu lernen (verteufle sie nicht als Fehler!). Halte aber deinen Fokus auf deine Stärken.

Tipp 5 – Deine Stärken

Arbeite an deinen Stärken – logischerweise analog zu den Schwächen. Mit dem Unterschied, dass du hier steckst du deine Energie hinein steckst. Mach dir bewusst was du gut kannst und setze es ein. Reflektiere was du gut kannst. Lass dir dabei von anderen helfen. Ein gutes Buch hierzu ist: „Der Stärken Code„.

Tipp 6 – Positives Denken

Positives Denken – Folglich ist extrem wichtig wie du über dich denkst. Somit denke primär in Chancen nicht in Problemen. Mach dir kleine Post-It’s und erinnere dich an das positive Denken. Denke bitte nicht in Problemen. Sehe es als Herausforderung und Chancen. Wenn eine Türe zu geht, geht anderswo im Leben eine andere Türe auf. Positives Denken ist einer der Hebel für mehr Selbstbewusstsein.

Tipp 7 – Lächeln

Gehe lächelnd durchs Leben – Egal wie du dich fühlst. Demnach gewöhne dir ein Grundlächeln an. Das ist enorm wichtig, da dein Geist deinem Körper folgt. Mache folgende Übung und stelle dich 1 Minute vor einem Spiegel und lächle dich an. Wie fühlst du dich danach? Du wirkst positiv auf andere, wenn du lächelnd. Du signalisiert: „Ich fürchte mich nicht“. (Lese weitere Tipps in meinem Artikel über Körpersprache & Rhetorik).

Tipp 8 – Lese Bücher

Lese Bücher – lese und bilde dich weiter. Dementsprechend wird das dein Selbstbewusstsein erhöhen. Auch wenn du dich für ein Nischengebiet interessierst. Lese dich ein. Das trainiert dein Gehirn und macht dich sicherer. Es unterstützt dich in deinen Stärken. Ich selbst versuche ein Buch pro Monat zu lesen.

Tipp 9 – Treibe Sport

Treibe Sport – Auch wenn du nicht sportlich bist. Gewöhne dir an,  Sport in dein Leben zu integrieren. Finde einen Sport, der zu dir passt. Idealerweise ist es draußen und du kannst es mit anderen machen. Sport gibt dir Energie und während der Bewegung verinnerlicht du gelerntes. Die Energie strahlst du wieder aus. Eventuell entdeckst du eine neue Stärke beim Sport. Beim Sport nimmst du dir Zeit für deinen Körper und beschäftigst dich mit ihm.

Tipp 10 – Spaß am Leben

Habe Spaß am Leben – Aus diesem Grund begreife dein Leben als riesen Chance was Großes zu schaffen und behandle dein Leben und dich mit Respekt. Liebe dein Leben! Genieße bewusst schöne Momente und nimm dich bitte nicht zu ernst. Lache über dich selbst und lass auch andere über dich lachen.

Du kannst dir gerne die kleine Infografik mit den 10 Tipps runterladen und ausdrucken. Hänge sie gut sichtbar in deiner Wohnung auf. So hast du immer einen guten Trigger um dich selbst zu überprüfen.

10 Tipps zum mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
Die 10 Tipps für dein Selbstbewusstsein

Conclusio

Es ist nicht einfach die 10 Tipps einfach so umzusetzen. Es hängt alles zusammen. Du solltest dir auch deiner Werte und deinem „großen Plan“ im Leben klar sein. Im Grunde genommen musst du dich selbst akzeptieren und an deinen Defiziten arbeiten. – Willkommen in der Persönlichkeitsentwicklung. Das war übrigens auch der Hebel, der mir es ermöglicht hat selbstsicherer und Durchsetzungsstark aufzutreten.

Wenn du zusätzlich auf die 10 Tugenden achtest, die du als Projektleiter oder Führungskraft berücksichtigen solltest – kann ja fast nichts schiefgehen.

Egal wie du es angehst, ob du die 10 Tipps implementierst, oder dir deinen eigenen Plan zu Recht legst. Viel Erfolg – Es ist ein langer doch sehr lohnender Weg!

Der erfolgreiche Projektleiter

Du beschäftigst dich bestimmt schon einige Zeit bewusst oder unbewusst mit Projektmanagement. Dadurch fühlst du dich doch sicherlich auch erschlagen von der Fülle an Prozessen und Leitlinien. Alle sollten dazu dienen dein Projekt erfolgreich zu machen. Doch was benötigt ein Projektleiter um erfolgreich zu sein? Neben den ganzen „Hard-Facts“ und Prozessen gibt es meiner Meinung nach 10 Gebiete (oder Tugenden) im Projektmanagement, die deine besondere Aufmerksamkeit erfordern. Genau mit diesen 10 Projektmanagement Tugenden im Hinterkopf habe ich in der Vergangenheit Projekte erfolgreich abschließen können. Teilweise sind es Fähigkeiten oder Skills, die ich für den Projekterfolg als zwingend notwendig sehe. Daher werde ich dir diese in den nächsten Zeilen erläutern.

10 Erfolgs-Tugenden

Um so länger du dich mit dem Projektmanagement beschäftigst, desto mehr Gebiete wirst du als wichtig erachten. Mindestens genau so viele Gebiete sind für den erfolgreichen Projektleiter wichtig. Nichts desto Trotz denke ich, dass du diese 10 Gebiete im Hinterkopf behalten solltest. Diese helfen dir auch im Alltag.

Die Fähigkeiten erfolgreicher Projektleiter - Die Tugenden zum Projekterfolg
Die Fähigkeiten erfolgreicher Projektleiter

In folgenden Artikel möchte ich dir diese 10 Projektmanagement Tugenden kurz erläutern. Mein Ziel ist es dir zu helfen, deine Projekte zum Erfolg zu führen. Wenn du diese Fähigkeiten täglich im Projektalltag einsetzt, hast du sehr gute Chancen ein erfolgreicher Projektleiter zu sein.

1. Kommuniziere mit allen Stakeholder

Du musst mit allen Projekt Stakeholder permanent kommunizieren. Das muss von der Projekt-Initiierung, bis zum Projekt-Abschluss erfolgen. Ich weiß, das ist anstrengend, jedoch ist dein Job zu 80% Kommunikation. Vergesse nicht zum Erfolg oder Misserfolg maßgeblich betroffenen Personen beim KickOff Meeting oder in der regelmäßigen Projekt Status Kommunikation.

Bei großen Projekten solltest du einen Kommunikationsplan anhand des Stakeholder Register erstellen und gleich festlegen, wie Du mit den jeweiligen Stakeholdern kommuniziert (z.B. persönlich, telefonisch, per mail, über Meetings…).

Kommunikation der notwendigen Information der Schlüssel zum Erfolg.

2. Manage Risiken

Risiken gehören zum Projekt und wenn du deine Risiken entsprechend berücksichtigst, kannst du die meisten Risiken mittigeren. Hier ist die Zeit der Faktor. Ein sehr früh entdecktes Risiko kann und muss in der Projektplanung berücksichtigt werden. Mit Opportunitäten ist es genau gleich! Definiere ein Team, das aktiv die vom Team entdeckten Risiken einsammelt und verfolgt. Zusammen mit dem Management Team musst du diese dann kategorisieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Du als erfolgreicher Projektleiter hast es in der Hand, Risiken vorausschauend zu managen.

3. Halte ein KickOff Meeting

Du willst, dass dein Projekt erfolgreich wird? Dann halte ein KickOff Meeting mit allen Stakeholdern (siehe Punkt 1.). Die Organisation (Mitarbeiter) soll wissen, dass das Projekt gestartet ist. Zeichne die Vision, den Grund für das Projekt und das gewünschte Endergebnis nieder. Warum wird das Projekt initiiert? Warum ist genau dieses Team ausgewählt? Gib allen die Chance zu sehen, dass sie Teil des Projektes sind. Als Inspiration kannst du KeyNotes von CEOs und Sprechern auf youtube.com oder TED ansehen. Du als erfolgreicher Projektleiter bist für die Motivation deines Teams verantwortlich.

4. Klar definierte Arbeitspakete

Was hilft und ein motiviertes Team, wenn sie nicht wissen, was das Ergebnis sein soll? Beschreibe schriftlich, am besten zusammen mit den Personen, die die Arbeit ausführen werden. Beschreibe das Arbeitspaket und das Ergebnis klar und deutlich. Definiere wann das Arbeitspaket erfüllt ist (Exit Criteria). Deine Aufgabe als erfolgreicher Projektleiter ist zu verstehen und wissen, was dein Team zu tun hat.

5. Planedem Projekt voraus

Als Projektmanager musst du gedanklich immer mehrere Schritte voraus sein. Es ist wie im Schach. Nutze dein Nummer 1 Hilfsmittel, deine Projektpläne und Gantt Charts. Weitere Werkzeuge können dir ebenfalls helfen (Register, Wikis, Status Boards, Kanban Boards und weitere Werkzeuge.) Nutze diese Werkzeuge um ein erfolgreicher Projektleiter zu sein und halte deine Pläne stets aktuell. Du kannst keinen Ozeandampfer steuern, wenn du auf Sicht fährst.

6. Dokumentiere alles

Achte darauf, dass alle Entscheidungen, Absprachen und Probleme gesammelt werden und je nach Projekt allen, oder einem Teil zugänglich gemacht werden. Daher trainiere dein Team, das einzusehen und auch selbstständig ihre Dokumentation abzulegen. Information und Kommunikation sind der Schlüssel. Hier eignen sich Werkzeuge wie interne Wiki’s oder auch eine klar definierte Ordnerstruktur in einem geteilten Verzeichnis. Je nach Projekt/Team Größe gibt es entsprechende Lösungen. Als erfolgreicher Projektleiter teilst du möglichst alle Information.

7. Reflektieredas Projekt

Wenn du in einem größeren Projekt bist, ist eine regelmäßige Reflektion mit dem Management Team absolut empfehlenswert. In kleinen Projekten kannst du das auch für dich selbst. Hierbei solltest du über die vergangene Zeit nachdenken und Dinge die gut gelaufen sind und Dinge die du und Dein Team besser machen können, analysieren. Schreibe dazu „Lessons-Learned“ und ziehe auch Konsequenzen daraus. Spreche im Team offen darüber, was gut und was nicht gut lief. Konzentriere dich nur auf wenige Dinge auf einmal. Das ist einer der Elemente, weshalb aus dir schrittweise ein besserer und erfolgreicherer Projektleiter wird.

8. Änderungen im Arbeitsumfang

Wie schnell wird der Umfang eines Arbeitspakets verändert. Meist kommt noch ein „Feature“ hinzu, oder es muss schneller fertig werden. Dies alles hat Einfluss auf das Budget. Entscheide im Management Team darüber, ob die Änderung aufgenommen wird. (In der Regel gibt es ein Prozess hierzu (Change Control Board)) Notierte die Entscheidung und die Änderungen zentral und passe deine Pläne entsprechend an. Auch hier gibt es viele nützliche Werkzeuge, die dir hier helfen. Als erfolgreicher Projektleiter bist du dir den Auswirkungen von Aufwandsänderungen stets bewußt (Zeit, Funktionen, Budget).

9. Umgang mit Änderungen

Wenn die Änderung vom Change Control Board akzeptiert wird ist es wichtig diese auch dem Team entsprechend zu Kommunizieren. Ebenso bedeute diese Änderung eine Veränderung der Ausgangs Projekt Kalkulation (Project Baseline). Diese muss dokumentiert angepasst werden. Ansonsten werden jegliche Earned Value Analysen (EAV) unnötig negativ. Daher musst du als erfolgreicher Projektleiter du Einflüsse auf die Metriken verstehen und einschätzen können.

10. Richtigdas Projekt abschließen

Eine gemeinsame Rekapitulation des Projektes nach dessen Abschluss (Erfolgreich oder nicht!) ist essentiell und darf nicht fehlen. Das Team hat während des Projektes viel gelernt. Es wäre sehr schade, wenn nicht alle davon profitieren könnten. Daher auch hier wieder, Dokumentiere und Informiere alle darüber. Im besten Fall gibt es Änderungen im Organisationsprozess, um Projekte in Zukunft effizienter zu machen. Als erfolgreicher Projektleiter möchtest du auch am Ende eines Projektes mit deinem Team den Erfolg feiern. Daher gehört ein Team Event zum Projekt Abschluss ebenso dazu.

Conclusio

Natürlich sind die Prozesse die z.B. im PMI® definiert sind die Grundlagen und dürfen nicht fehlen. Jedoch denke ich, dass es wichtig ist gewisse Gebiete mehr zu fokussieren als andere. Mit diesen 10 Projektmanagement Tugenden, oder Skills möchte ich Dich zum Nachdenken anregen. Sie sollen dir helfen ein erfolgreicher Projektleiter zu sein. Berücksichtigt du diese auch? Oder hast du andere Gebiete, die du als wichtig erachtest?

Zu dem Thema habe ich bereits vor einiger Zeit einen Beitrag geschrieben. Es ging hier ebenfalls um wichtige Eigenschaften, welche einen Projektmanager Effektiv machen. Lies gerne hier weiter….

Lass es mich wissen und schreib mir deine Gedanken in die Kommentare. Was ist für einen erfolgreichen Projektleiter deiner Meinung nach wichtig?

In diesem Sinne wünsche ich euch Projekte, die Ihr mit Leidenschaft zum Erfolg führt.

Erfolgsversprechende Routinen

Du kennst bestimmt den weit verbreiteten Begriff der Routinen. Du hast bestimmt selbst viele bewußte und unbewusste Routinen in unserem Alltag implementiert. Zwei Beispiele sind hier das Zähneputzen, oder der morgendliche Kaffee/Tee. Routinen helfen dir im „Autopilot“ zu funktionieren und so Energie zu sparen. Routinen sind quasi der „ECO Mode“. So kannst du die Energie anderweitig einsetzen. Routinen im Projektalltag geben dir eine Struktur, die dir hilft auf dem definierten Weg zu bleiben. Hast du dich jedoch einmal gefragt, welche Routinen für einen erfolgreichen Berufsalltag entscheiden sein können?

Routinen sind dein ECO Mode und bieten dir Struktur!

Ideenverwirklicher

Routinen?

Gehen wir einen Schritt zurück, was sind Routinen? Auch im Themenbereich NLP findest du die Arbeit mit Routinen. Dorst sind diese sind kleine Handlungsprogramme, die meist unbewusst ablaufen. Wir denken nicht bewußt nach, sondern handeln im „Autopilot“. Sie sind sehr nützlich und auch hinderlich zugleich. Nützlich aus dem Grund, weil sie meist blitzschnell ablaufen und ohne großes Nachdenken aktiviert werden. Emotionen, oder eine eindeutiges externes Ereignis aktiviert sie. Im NLP sind es häufig Handlungsroutinen, die eine bestimmte Reaktion durchführen lässt. Ein gutes Beispiel ist, das immer gleiche Verhalten bei Kritik oder Feedback. Oder das Schauern, wenn die Nummer des anstrengenden Kunden am Display des Telefons erscheint. Die Gute Nachricht, diese Handlungsroutinen lassen sich mit bewusster Übung und alternativen Angeboten an erlernten Routinen umgehen.

Routinen & Management?

Doch verlassen wir die Tiefen der Neurolinguistik (NLP) und wenden uns zu dem, was du im Projektalltag gewinnbringend einbauen kannst. Es geht um Routinen, die du ganz bewusst eingebaust. Viele Kollegen aus dem höheren Management nutzen diese eine Routine schon lange. Fast jeder erfolgreiche Manager unserer Zeit beachtet diese Routine. Das Morgen-Ritual („Miracle Morning“). Es geht darum früh morgens, wenn dein Umfeld noch ruhig ist ein neues Ritual zu imitieren. Du kannst dann mit Wiederholung eine Routine daraus machen. Ziel sollte es sein, die wichtigen Tätigkeiten des Tages und natürlich auch die unerledigten der Vortage zu sammeln, zu priorisieren und wenn möglich gleich zu delegieren. Ebenso neue Ideen oder Geistesblitze, die am Abend oder morgens unter der Dusche kamen zu konkretisieren. Schaff dir einen Ablauf für die führen Morgenstunden, die dich weiter bringen. Nutze die Energie des morgens.

Das ist ein zentraler Punkt als Führungskraft oder Projektleiter, seine Aufgaben im Blick zu behalten. Dieser Punkt entscheidet nur zu oft über Erfolg und Niederlage. Im Privaten, wie auch im beruflichen. Was bringt dich oder dein Unternehmen weiter und was verschwendet nur deine Zeit?

Mit konsequenter Übung kann dieses Ritual bereits nach 4-6 Wochen so gefestigt sein, dass du morgens im Autopilot läufst. Du planst deinen Tag, priorisiert, delegiert, schwierige Aufgaben angehst und strukturiert weiter arbeitest. Wenn du mehr zum Thema priorisieren lesen möchtet, lese bitte hier weiter. Mir hat diese Routine geholfen meine Arbeitszeit effektiv zu nutzen.

Meine Routine

Mein Ritual sieht so aus, dass ich zu allererst morgens mein Fenster öffne und mir einen Kaffee zubereite. Jetzt erst gehe ich zurück am Schreibtisch (mein Monitor ist noch am schlummern), hole ich meine To-Do Liste von gestern hervor und picke mir die unerledigten Dinge heraus. Es ist wichtig, die offenen, händisch auf einen neue, heutige Seite zu übertragen. Dieser Vorgang lässt mich jedes To-Do bewerten. Denke an die 80:20 Regel – was bringt mich weiter? Du fragst dich bestimmt, warum ich nicht sofort meine E-Mails prüfe? Ich habe für mich herausgefunden, dass es nicht zielführend ist, sofort die neuen E-Mails zu bearbeiten, da ich so in die Abarbeitung abgleite. Ebenso versuche ich das Motto, „alles nur einmal angreifen“ zu leben. Daher arbeitete ich meine E-Mails (es sind schon einmal 30+ über Nacht) geblockt am Vormittag ab.

Zentraler Punkt sind To-Do’s

Die To-Dos kommen auf eine neue Seite in meinem Schreibblock (ich bevorzuge Notizbücher anstelle To-Do Apps am PC). Alte Aufgaben kommen ganz oben hin. Wenn eine Aufgabe über Tage in der Liste unbearbeitet ist, stellt sich die Frage, ob es überhaupt notwendig ist diese Aufgabe zu erledigen. Darunter neue Aufgaben, von denen ich weiß, sie kommen heute auf mich zu. Jetzt erwacht mein PC. Ich habe ein To-Do Backlog, elektronisch in dem ich Aufgaben die anfallen generell sammle, wenn ich sie nicht heute abarbeiten kann.

Jetzt ist meine Liste komplett. Ich gehe sie durch und versuche To-Do’s sofort zu delegieren. Dazu nutze ich eine vorgefertigte Standard E-Mail mit Standardisierten Betreff ( [ACTION] Tonic – END Date). Ich bevorzuge die Delegation via E-Mail, da ich so auch die To-Do auch tracken kann.

Nachdem diese Liste bereit für den Tag ist, prüfe ich meinen Kalender. Was steht heute an, bin ich für meine Termine entsprechend vorbereitet? Wenn hier nichts mehr zu tun ist, kann ich mich an meine E-Mails machen. Hier starte ich nach den FiFo Prinzip und versuche alles was <2min zu beantworten ist zu bearbeiten. Länge Bearbeitungszeiten bearbeitet ich in meinem E-Mail

Ablauf meiner Routine

Zusammengefassen lässt sich meine Routine in einfache Schritte.

  1. Ankommen im Büro
  2. Gutes Klima schaffen – lüften, alles zurecht räumen
  3. Kaffee / Tee / Getränke richten
  4. To-Do Liste von gestern hervorholen
  5. Offene To-Do’s auf eine neue Seite übertragen
  6. PC / Bildschirm anschalten und heute wichtige To-Do aus dem Backlog austragen
  7. Delegation von To-Do’s
  8. Termin/Besprechungen überblicken
  9. Start mit der E-Mail – Arbeit 

Conclusion

Routinen, die sich bei dir gefestigt haben und im Autopilot abgespielt werden, können so auch Gewohnheiten werden. Diese sind entscheiden für deinen Erfolg im Beruf oder auch Privat. Du verwendest wenig Energie mit immer wieder kehrenden Entscheidungen – du machst es einfach. Wenn du hier weiter lesen willst habe ich eine tolle Buchempfehlung von 52ways. Wenn du eine praktische Anleitung zum Thema etablieren einer Gewohnheit benötigst, schaut mal bei Selbstmanagement.rocks vorbei. Hier gibt es einen tollen Kurs, wie man in einigen Wochen eine neue Gewohnheit installiert.

Lass es mich wissen und schreib mir deine Gedanken in die Kommentare.

In diesem Sinne wünsche ich dir Projekte, die du mit Leidenschaft zum Erfolg führst.

P.S.: Es ist sehr hilfreich, wenn man morgens zuerst die unbequemste oder lästigste Aufgabe auf der To-Do Liste macht (Eat the Frog).

P.P.S.: Eine spannende Studie zum Thema findest du auf der Harvard Business Review Seite.