Mitarbeitergespräch und Teamführung

Vor einiger Zeit habe ich mich gefragt, wie ich mein Team aus Spezialisten auf unsere für unsere Vision begeistern kann.

Ich führe ein Team aus Ingenieuren und deshalb habe ich mich schon länger gefragt, wie ich möglichst viele aus meinem Team mitreißen kann. Wie kann ich als Führungskraft mein Team berühren und eine gemeinsame Vision entwickeln? Wer träumt noch davon ein „Start-up“ Spirit in seinem Team zu versprühen?

Aus diesem Grund habe ich vor einigen Jahren ein tolles Buch gelesen. „Emotionale Führung“ von Daniel Golemann. Dieses Buch ist mir zufällig vor einigen Wochen wieder in die Hände gefallen. In dem Buch beschreiben die Autoren wie sich emotionale Intelligenz und emotionale Führung auf Unternehmen und Mitarbeiter auswirken. Weil mich dieses Thema gerade beschäftigt, möchte ich in den nächsten Zeilen gerne mein Fazit zu dem Thema emotionale Führung mit euch teilen.

Worauf kommt es beim emotionalen Führen an?

In den nächsten Absätzen habe ich die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte zusammen gefasst. Diese Punkte sollten dir eine grobe Übersicht geben, was emotionale Führung bedeuten kann.

Deine eigene Stimmung

Deine und die Stimmung deines Teams du als Führungskraft gibst die Stimmung indirekt an deine Mitarbeiter weiter. Aus diesem Grund musst du als Führungskraft Klarheit und Bestätigung liefern. So schaffst du es in Resonanz mit deinem Team gehen zu können. Daher ist es wichtig, dass du zuerst auf deine eigenen Emotionen und Stimmungen achten. Demzufolge wirken dein Optimismus und deine Stärke wie Katalysatoren in deinem Team. Hierzu habe ich auch einen guten Gedanken in diesem Blog Post formuliert – Kontrolliere deine Emotionen.


Resonanz mit deinem Team

In Resonanz fokussiert sich dein Team auf die Botschaft und das im positiven Sinn. Die Resonanz reduziert den „Lärm“ der sonst in der Organisation herrscht. Dies geschieht, weil die Resonanz als Bindemittel im Team fungiert. Somit wird dein Team von negativen aus der Organisation geschützt. Daher ist es deine Hauptaufgabe als Führungskraft, Begeisterung Optimismus und Leidenschaft für die Arbeit zu wecken.

Emotional Intelligent führen

Was bezeichnet man als emotional intelligent und wie kann ich das als Führungskraft sein? Um als Führungskraft emotional intelligent zu sein musst du folgende Bereiche beherrschen.

  • Selbstwahrnehmung: Hast du deine eigenen Emotionen im Griff? Kennst du deine Stärken, Schwächen, Werte und Motive? Bist du reflektiert? Was ist deine Intention und Motivation? Wenn du das beantworten kannst, hast du bereits eine sehr gute Selbstwahrnehmung.
  • Selbstmanagement: Das Selbstmanagement ist eines der wichtigsten Fähigkeiten einer emotional intelligenten Führungskraft. Selbstmanagement brauchst du um Ziele zu erreichen. Auch um optimistisch und begeistert zu bleiben Ruhe und Optimismus auszustrahlen und als Vorbild für dein Team zu fungieren. Du kannst du mit Feedback umgehen und kennst deinen Schwächen und Stärken.
  • Beziehungsmanagement: Hier geht es in erster Linie um dein Konfliktmanagement, wie du mit anderen zusammen arbeitest und andere überzeugen kannst. Gute Beziehungen beginnen mit Authentizität.

Verschiedene Führungsstile

Als Führungskraft solltest du in deinem Werkzeug Koffer verschiedene Führungswerkzeuge haben je nach Situation. Die Führungsstil sind:

  • Visionär: Hier baust du gemeinsame Träume und gibst eine klare Richtung vor.
  • Coachend: Du hast damit das Ziel deinen Mitarbeitern zu helfen Ziele zu erreichen und die Leistung zu verbessern.
  • Gefühlsorientiert: Mit Harmonie und Motivation verbindest du die Menschen in deinem Team und formst ein wir.
  • Demokratisch: Du forderst Engagement durch Einbeziehung deines Teams um so wertvolle Beiträge zu sammeln.
  • Fordernd: Um herausfordernde Ziele zu erreichen musst du diese Art des Führens an den Tag legen.
  • Befehlend: In manchen Situationen zum Beispiel in Notsituationen ist es wichtig eine klare Richtung vor zu geben. Auch hilft diese Führungsform bei schwierigen Mitarbeitern

Wie kann ich mich nun als Führungskraft entsprechend entwickeln?

Hier ist die folgende Erkenntnis wichtig. Je höher dein Rang ist desto weniger echtes Feedback bekommst du. Deswegen achte immer darauf dass du gefilterte Informationen erhältst. Oft ist ein externer Coach oder einfach nur ein Freund willkommen, der echtes Feedback liefern.

„Je höher dein Rang, desto weniger echtes Feedback bekommst du von deinen Mitarbeitern“

Um einer idealen emotional Führungskraft nahe zu kommen musst du einen klaren Plan aufstellen wie du dort hinkommst. Hierzu musst du natürlich als aller erstes definieren wer du sein möchtest. Was ist dein reales selbst wer bist du? Wie kannst du deine Stärken ausbauen und deine Schwächen verringern? Experimentiere mit neuen Verhaltensweisen und Eigenschaften. Fördere Beziehungen die die Veränderung unterstützen. Du kannst auch Fähigkeiten im Hobby oder im Privaten ausprobieren und anschließend auf deine Arbeit projizieren.

Conclusio

Ich denke jeder kann emotionale Aspekte in seine Führungskultur aufnehmen. Somit kannst du dein Team mehr bewegen und berühren. Daher ist es meiner Meinung nach sinnvoll diesen Weg gehen zu wollen. Natürlich wirst du nicht jeden Mitarbeiter im Team damit erreichen. Doch es geht wie so oft um die kritische Masse im Team. Das Buch emotionale Führung ist dafür ein super Begleiter mit vielen Ideen und vielen Beispielen von Führungskräften.

Wenn Du dich gerne mit mir austauschen möchtest, kontaktiere mich gerne.